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Alexander Kaufmann (links) mit dem Mannschaftsdoktor von St. Pauls, Hubert Messner. © Reinhard Pfattner

St.-Pauls-Pechvogel Kaufmann: „Der Schock war groß“

Zwei schwere Verletzungen innerhalb von 12 Monaten – das ist einfach nur Pech. Ein Pech, das St.-Pauls-Verteidiger Alexander Kaufmann wiederfahren ist. Trotzdem blickt der Defensivspieler des Oberligisten kämpferisch in die Zukunft.

Vor fast genau einem Jahr blieb Kaufmann bei einem Freundschaftsspiel im Rasen hängen und riss sich das Kreuzband im Knie. Die Saison war für ihn folglich schon vorbei, ehe sie begonnen hatte. Ein Jahr lang kurierte der technisch versierte Defensivspieler seine Verletzung aus und war Stammgast im Reha-Zentrum. Zur neuen Saison wollte er wieder angreifen, dann kam am vergangenen Freitag der nächste Schock.

„Die ganze harte Aufbauarbeit nach der letzten Verletzung war innerhalb von wenigen Sekunden wieder umsonst.“
Alexander Kaufmann, Verteidiger von St. Pauls

„Bei einem Zweikampf im Freundschaftsspiel gegen Virtus Bozen blieb ich mit meinem Fuß stehen, hatte dort das ganze Gewicht drauf und dann ist mir ein Gegner auf den Knöchel gefallen“, erklärt der Paulsner gegenüber SportNews . Die Folge: Eine Luxation des Sprunggelenks sowie ein zweifacher Knöchelbruch. „Zum Glück war unser Mannschaftsdoktor Hubert Messner gleich zur Stelle, hat mir den Fuß eingerenkt und mich super erstversorgt.“
Kämpferisch trotz erneuter Watschn
Wie schwer die Verletzung war, zeigte sich auch an der Reaktion der Spieler auf dem Feld, die derart geschockt waren, dass das Spiel abgebrochen werden musste. Kaufmann selbst erklärt: „Ich habe sofort gesehen, dass das wieder eine lange Geschichte wird. Der Schock war deshalb groß. Die ganze harte Aufbauarbeit nach der letzten Verletzung war innerhalb von wenigen Sekunden wieder umsonst.“

Kaufmann (links) spielt seit 2015 für St. Pauls (Foto: Dieter Runggaldier).

Die Saison 2019/20 ist für den Verteidiger wohl wieder zu Ende, bevor sie begonnen hat. Am Montag wurde Kaufmann operiert und darf seinen Fuß jetzt für 30 Tage nicht belasten. „Danach kann ich langsam beginnen, zu belasten. In drei Monaten sollte ich wieder normal gehen können“, so der 26-Jährige, der den Kopf trotz des erneuten Rückschlags nicht in den Sand setzt und sich kämpferisch gibt. „Um sich von solch einer Watschn wieder gut zu erholen, braucht man ein Ziel vor Augen, auf das man hinarbeiten kann. Dieses Ziel ist für mich, wieder die Fußballschuhe zu schnüren und auf den Platz zurückzukehren.“

Autor: det

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