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Max Dalpiaz in Jubelpose: Ein gewohntes Bild in der Oberliga.

Top-11 der Südtiroler Fußballer | Max Dalpiaz

Im Laufe seiner Karriere kommt so mancher Südtiroler Fußballer weit herum, andere bleiben ihrem Heimatverein treu und sehen dort viele Akteure kommen und gehen. SportNews hat einheimische Spieler und Trainer – querdurch vom Profi- bis in den Amateurbereich – nach ihrer persönlichen Top-11 befragt. Dieses Mal ist Tramin-Allrounder Massimiliano Dalpiaz an der Reihe, der sich für sein Traumteam geballte Oberliga-Power ins Boot geholt hat.

Dalpiaz ist zwar kein waschechter Südtiroler, hat seine gesamte Karriere aber hierzulande verbracht. Der Nonsberger schaffte es beim FC Südtirol zum Profi (40 Einsätze in vier Jahren), entschied sich in der Folge aber für eine Laufbahn im Amateurfußball. Diese bestritt Dalpiaz, der als herausragender Allrounder gilt, ausnahmslos in der Oberliga. Seinen größten Erfolg feierte der 32-Jährige vor vier Jahren, als er 26 Tore zum Meistertitel von Virtus Bozen beisteuerte. Seine Top-11 hat Dalpiaz in einem 4-2-3-1 formiert.

Tor
Walter Corradini (Laag): „Als wir gemeinsam in Salurn waren, war er einer der besten Torhüter in Südtirol. Er verfügt über sehr viel Erfahrung, ist stark auf der Linie und auch in der Kabine sehr wichtig.“
Abwehr
Hansrudi Brugger (Karriere beendet | Außenverteidiger): „Ein richtiger Profi, der durch seine seriöse Art und Leidenschaft zu einem Vorbild für viele junge Fußballer in ganz Südtirol wurde. Es ist eigentlich unglaublich, dass er nicht irgendeine Funktion beim FC Südtirol innehat.“

Stefan Rellich (Tramin | Innenverteidiger): Ein Traminer für immer! Er brennt für seine Farben und ist ein großartiger Fußballer. Ein beinharter Verteidiger, der zudem viel Persönlichkeit auf den Platz bringt. Aber auch außerhalb hat er Qualitäten: Seine Äpfel sind hervorragend.

Hannes Kiem (Virtus Bozen| Innenverteidiger): „Er hat auf hohem Niveau alle Positionen in der FCS-Abwehr bekleidet. Seine hervorragende Einstellung, die Kampfkraft und seine Bodenständigkeit machten ihn für uns zu einem Luxus in der Oberliga. Genauso wie Brugger hätte er sich mehr Wertschätzung verdient.“

Fabian Tait (FC Südtirol | Außenverteidiger):
„Er hat sich die Karriere, die er momentan durchlebt, buchstäblich verdient. Er hat ganz unten bei Salurn angefangen und sich durch absoluten Willen nach oben gekämpft. Ein sehr flexibler Spieler, der in der Abwehr und im Mittelfeld alles spielen kann. Ich möchte ihn immer in meiner Mannschaft haben.“
Defensives Mittelfeld
Armin Mayr (Terlan): „Perfekt für die Rolle vor der Abwehr. Er hat bei St. Georgen großartige Dinge gezeigt, vor allem seine Freistöße sind eine Klasse für sich. Übrigens: Er ist auch ein guter Tennisspieler.“

Simon Greif (Tramin): „Genauso wie Rellich ein waschechter Traminer. Seine Physis, Technik und Schusstechnik machen ihn zu einem sehr wertvollen Spieler. Er schlägt sehr, sehr exakte lange Bälle und ist brandgefährlich bei ruhenden Bällen. In Zukunft sehe ich ihn als Trainer.“
Offensives Mittelfeld
Daniele Conci (Predaia): „Er zählte viele Jahre lang zu den torgefährlichsten Spielern der Oberliga. Körperlich ist er herausragend, vor dem Tor eiskalt und zudem auf dem Flügel und als Stürmer einsetzbar. Wenn ich in einen Kampf ziehen müsste, würde ich ihn immer mitnehmen.“

Alex Pfitscher (Tramin): „Er ist pures Talent. Technisch besser als der Rest der Oberliga, kann er im Angriff alle Rollen übernehmen und ein Spiel in jedem Augenblick entscheiden. Er trifft aus allen Positionen und ist unfehlbar bei Elfmetern.“

Elis Kaptina (Virtus Bozen): „Ein sehr guter Spieler. Durch seine starke Technik und Robustheit, kann er – außer im Tor – auf allen Positionen spielen. Bei Virtus Bozen ist er zudem zu einem echten Torjäger geworden, das war er vorher nie.“
Sturm
Fabio Bertoldi (Weinstraße Süd/Auer): „Ein kompletter Stürmer. Technik, Physis und eiskalt im Abschluss – er hat bewiesen, dass er auch in höheren Ligen stets den Unterschied ausmachen kann. Irgendwie trifft er einfach immer. Ein paar andere Entscheidungen und er hätte eine ganz andere Karriere, in viel höheren Ligen, hingelegt.“
Trainer
Luca Lomi (Obermais) & Hugo Pomella (Tramin): „Ich habe zwei Trainer ausgewählt. Lomi für die Defensive und Pomella für die Offensive. Lomi war schon als Spieler ein Trainer, er hat als Spieler viel Erfahrung gesammelt und könnte in ganz anderen Ligen trainieren. Pomella ist seit Jahren ein Toptrainer, ein absoluter Perfektionist. Er will, dass seine Mannschaft immer schönen und offensiven Fußball zeigt.“

Autor: cst/det

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