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Marco Zentil, hier noch im Trikot von Virtus Bozen. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

Transferkracher in St. Pauls: Zentil im Anmarsch

Der Oberligist FC St. Pauls hat auf den verletzungsbedingten Ausfall von Alexander Kaufmann reagiert. Von Serie-D-Absteiger Trient kommt Marco Zentil in das Überetsch.

Eigentlich war in St. Pauls alles angerichtet für den Saisonstart in der Oberliga. Doch dann folgte vor wenigen Tagen der Schock, als sich Kaufmann bei einem Testspiel schwer am Knöchel verletzte. Der Verteidiger, gerade erst von einem Kreuzbandriss genesen, wird einen Großteil der Saison verpassen.

Viel Profi- und Serie-D-Erfahrung
Weil die Personaldecke in der Innenverteidigung ohnehin schon nicht die dickste war, hat der Oberligist jetzt nachgelegt – und wie. Mit Zentil kommt ein erfahrener Ex-Profi nach St. Pauls, der in den letzten Jahren bewiesen hat, dass er zu den besten Abwehrspielern der Region zählt.

Der gebürtige Venetier begann seine Karriere als 19-Jähriger in der Serie C2 bei Alghero. Es folgten Profi-Engagements bei Sambenedettese (Serie C1) und Rodengo Saiano (Serie C2). Danach verschlug es ihn jahrelang in die Serie D, wo er sich das Trikot von Pizzighettone und Mezzocorona überstreifte. 2016 feierte Zentil mit Virtus Bozen den Oberliga-Meistertitel, auch in der folgenden Serie-D-Meisterschaft spielte der robuste Innenverteidiger bei den Hauptstädtern.

Zuletzt war Zentil zwei Jahre lang bei Rotaliana, ehe im Sommer der Wechsel nach Trient folgte. Doch das Engagement beim Klub von Trainer Flavio Toccoli war ein kurzes. Jetzt soll Zentil bei St. Pauls für eine geordnete Defensive sorgen. Am Freitagabend wird der Abwehrspieler zum ersten Mal unter den Fittichen von Alex Mayr trainieren, auch ein erster Einsatz am Sonntag im Pokalspiel gegen Bruneck ist nicht ausgeschlossen.

Autor: cst

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