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Martin Ritsch ist mit St. Georgen bereits im Training: Am 25. April geht die Oberliga wieder los. © Griessmair

Transfers & Coronatests: Das tut sich bei den Oberligisten

Ab dem 25. April wird auf drei Südtiroler Fußballplätzen wieder um Punkte gekämpft. Bis dahin ist Zeit um sich vorzubereiten und zu verstärken. SportNews hat sich erkundigt, wie der Stand der Dinge bei St. Georgen, Obermais und Stegen ist.

Der SC St. Georgen hat das Training bereits wieder aufgenommen. Seit Montag schwitzen Martin Ritsch & Co. unter der Anleitung von Trainer Patrizio Morini bis zu fünf Mal in der Woche. „Die Intensität des Trainings ist nicht so hoch, denn wir haben deutlichen Aufholbedarf“, lässt Sportdirektor Werner Seeber wissen. Die Coronatests wurden plangemäß durchgeführt, Probleme habe es dabei keine gegeben.


St. Georgen muss auf keinen Spieler verzichten, alle Akteure sind beim Restart mit an Bord. Einzige Ausnahme: Denis Kerrniqi, der aufgrund mangelnder Perspektive zurück zu Thal Assling (Osttirol) gewechselt ist. Ob es Neuzugänge geben wird, soll in den nächsten Tagen entschieden werden, so Seeber: „Es ist etwas Zeit, deshalb überlegen wird noch.“ Und die sportlichen Ziele? Seeber gibt sich bedeckt, sagt aber auch: „Wir wollen nicht nur mitspielen, sondern es so gut wie möglich machen. Aber ich denke, das ist das Ziel einer jeden Mannschaft.“

Obermais muss kleinere Brötchen backen
Etwas mehr getan hat sich in Obermais, wo mehrere Spieler auf den Restart verzichten. Neben Torjäger Jonas Clementi werden auch Lukas Obkircher, Cristian Parise und Bernardo Ceravolo im Frühjahr nicht für den Ex-Tabellenführer (die Saison wird ja neu gestartet und alle Punkte sind verloren) auflaufen. Damit fällt fast die gesamte Innenverteidigung aus, wodurch der Meraner Stadtviertelklub, der am Dienstag mit dem Training beginnt, zum Handeln gezwungen ist.

Auf Lukas Obkircher muss der FC Obermais beim Restart verzichten. © www.runggaldier.it / Dieter Runggaldier

„Wir müssen etwas tun“, sagt Michael Höller und ergänzt: „Uns fehlen einige Stammspieler, das Saisonziel hat sich natürlich auch komplett geändert.“ Waren die Blauweißen vor der Corona-Unterbrechung das Maß der Dinge in der Oberliga, sieht man sich jetzt nicht mehr in der Favoritenrolle. Für Höller ist klar: „Levico und St. Georgen werden das unter sich ausmachen.“ Die Burggräfler wollen ihren Jugendspielern eine Chance geben, der eine oder andere externe Zugang ist nicht ausgeschlossen. Fixe Neuzugänge sind die beiden jungen Psairer Moritz Tschöll und Noah Pixner (beide von St. Martin Moos).
Stegen sieht sich in der Verantwortung
Der dritte Südtiroler Klub im Bunde der Oberliga-Neustarter, der SV Stegen, wird am Dienstagabend das erste Training absolvieren. Dann soll auch geklärt werden, ob der gesamte Kader zur Verfügung steht, oder ob manch ein Spieler noch abspringt. „Vielleicht gibt es dann die eine oder andere Verstärkung, aber sicher nichts Großartiges“, gibt Werner Unterhofer einen Einblick. Im Hinblick auf die nächste Saison wird der sportliche Leiter der Pusterer den einen oder anderen Juniorenspieler in den Kader der 1. Mannschaft befördern.
„Wir können einen Stein ins Rollen bringen.“
Werner Unterhofer, sportlicher Leiter von Stegen

Das Ziel von Stegen geht über das Sportliche hinaus. „Das ganze Land schaut jetzt auf uns Oberligisten. Ich hoffe, dass sich alle Vereine an die Vorschriften halten. Wenn das Modell gut funktioniert, könnte es in Zukunft auf von anderen Mannschaften umgesetzt werden. Wir können einen Stein ins Rollen bringen“, so Unterhofer.

Autor: cst

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