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Ein Südtiroler Fußballer wurde vor Gericht verurteilt. © AFP / DOUGLAS MAGNO

Fatale Tätlichkeit: Südtiroler Fußballer vor Gericht verurteilt

Bei einem 1.-Amateurliga-Spiel vor 6 Jahren ist es zu einer verhängnisvollen Szene gekommen, aufgrund der ein Südtiroler Amateurfußballer nun vor Gericht verurteilt worden ist.

Das besagte Match wurde am 13. September 2014 in Innichen zwischen dem AFC Hochpustertal und USD Brixen ausgetragen. Im Laufe des Abstiegs-Duells (beide Teams hatten zu jenem Zeitpunkt 0 Punkte auf dem Konto) ist es zu einer folgenschweren Szene gekommen, bei der ein Spieler des AFC Hochpustertal einem Brixner Akteur absichtlich mit dem Unterarm ins Gesicht geschlagen haben soll.

Der Brixner Spieler erstattete daraufhin Anzeige wegen Körperverletzung – auch, weil er bei der Aktion 2 Zähne verloren und eine dauerhafte Schwächung des Kauapparats erlitten habe. Laut Anklage sei das Spiel zum Zeitpunkt der Tätlichkeit zudem stillgestanden, der Übergriff habe also nichts mit dem Kampf um den Ball zu tun gehabt. Die Verteidigung argumentierte, dass es sich bei der Aktion um ein Gerangel im Strafraum vor der Ausführung eines Freistoßes gehandelt habe.

Bereits 2017 kam das Gericht in Bozen zum Schluss, dass der Schlag bei ruhendem Spiel absichtlich erfolgt sei und damit ein Fall von vorsätzlicher Körperverletzung vorliege. Das Urteil: 10 Monate Haft auf Bewährung für den Hochpusterer, zudem Schadenersatzleistungen von 6000 Euro. Wie das Tagblatt Dolomiten nun berichtet, wurde der Schuldspruch im Berufungsverfahren und nun auch vor dem Kassationsgericht in Rom bestätigt. Folglich ist das Urteil rechtskräftig.

Autor: det

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