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Vor Tribüne gepinkelt: Serie-D-Spieler lange gesperrt

Zu einer kuriosen Sperre ist es in der Serie D, Kreis H gekommen: Ein Spieler von Turris Calcio wurde für fünf Spiele aus dem Verkehr gezogen, weil er vor der Tribüne gepinkelt hat.

Passiert ist das ganze am Sonntag im Spiel gegen Polisportiva Sarnese, das mit einem 3:3 geendet hatte. Der Sportrichter griff gegen Giovanni Liberti hart durch – auch, weil es nicht nur bei der „Pinkel-Einlage“ geblieben ist. Wie aus dem Rundschreiben des Verbandes hervorgeht, soll der 21-Jährige „während des Urinierens auch obszöne und vulgäre Gesten mit seinen Genitalien“ gemacht haben. Folglich wurde Liberti für fünf Spiele gesperrt.

Der Verein will das so nicht auf sich sitzen lassen und meldete Rekurs an. Auf Facebook gab Präsident Antonio Colantonio ein Statement ab: „Wir sind Opfer einer großen Ungerechtigkeit geworden. Unser Spieler Liberti hat absolut nicht getan, was ihm vorgeworfen wird. Im Aufwärmbereich gibt es einen Wasserspender und der Spieler, der bereit war, aufs Feld zu kommen, trank und richtete sein Trikot, das laut Regeln in der Hose sein muss. Das Traurige an der ganzen Geschichte ist, dass die Sperre auf Grundlagedes Berichts des Linienrichters, der auf der anderen Seite des Feldes postiert war, verhängt wurde. Die gegnerische Mannschaft hat uns schon jetzt bestätigt, dass unser Spieler nichts getan hat. Ich bin sehr enttäuscht über die Entscheidung des Sportrichters, gegen den wir Einspruch einlegen werden.“

Das letzte Wort ist bei dieser Geschichte wohl noch nicht gesprochen.





Autor: sportnews

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