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Martin Falkensteiner, Kapitän von Kiens (Foto Laner)

Wie ein Kiener zum Pokalhelden wurde: Cut und Ball am Kopf

Der Pokal schreibt oft besondere Geschichten. Das wurde am Mittwoch in Terlan einmal mehr klar.

Auf dem Kunstrasenplatz im Etschtal standen sich in der zweiten Runde des 1. Amateurliga-Landespokals die Hausherren und Kiens gegenüber. In einer umkämpften Partie gab es bis kurz vor Schluss immer wieder Aufreger, beispielsweise auch in der ersten Halbzeit, als sich Kiens-Verteidiger Martin Falkensteiner bei einem Zusammenprall mit einem Terlaner Spieler ein Cut am Kopf zugezogen hat. Der Kapitän von Kiens biss aber, genauso wie der Terlaner Akteur, der ebenfalls eine Schnittwunde davontrug, auf die Zähne, ließ sich schnell provisorisch verarzten und konnte nach wenigen Minuten wieder weiterspielen.

Eine Aktion, die sich bezahlt machen sollte. Sechs Minuten vor Schluss marschierte der Kiener Kapitän bei einem Eckball seines Teams nämlich in den gegnerischen Strafraum, sah die Kugel schließlich auf sich zuflattern, fackelte nicht lange und drückte sie mit der lädierten Stirn zum spielentscheidenden 1:0-Siegtreffer über die Terlaner Linie. Damit sorgte Falkensteiner nicht nur für die große Überraschung (Terlan ist im A-Kreis der 1. Amateurliga nämlich Tabellenführer und war vor dem Pokalspiel favorisiert), sondern stieß die Tür für die nächste Runde auch einen großen Spalt weit auf. Wir resümieren: Cut am Kopf und doch ein Tor mit der Stirn – ja, Pusterer Burschen sind eben immer noch harte Kerle. Und der Pokal schreibt nach wie vor besondere Geschichten.




Autor: sportnews

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