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Martin Sonnerer ist der einzige Südtiroler in der Nationalmannschaft. © FIGH Isabella Gandolfi

Italiens EM-Traum ist geplatzt

Es bestand noch eine Mini-Chance, dass sich Italien für die Europameisterschaft 2020 qualifiziert. Diese ist am Sonntagabend im ungarischen Kecskemet aber endgültig zerschlagen worden.

Italien stand schon vor dem letzten Gruppenspiel der EM-Qualifikation als Drittplatzierter fest. Da nur die vier besten Gruppendritten den Sprung zur Endrunde schaffen, mussten die Azzurri gegen Spitzenreiter Ungarn auf jeden Fall gewinnen. Das ist ihnen aber nicht gelungen: Am Ende musste man sich mit 29:32 geschlagen geben.

Italien fand nicht ideal ins Spiel und lag schnell mit 2:6 im Hintertreffen. Mit zahlreichen unnötigen Ballverlusten machten sich die Azzurri das Leben selber schwer. Erst nach und nach kamen Martin Sonnerer & Co. besser in Fahrt und kämpften sich heran. So lag man zwischenzeitlich nur mehr 6:7 oder 11:12 hinten, zur Halbzeit stand es 16:14 für die Ungarn.

Nach der Pause drehte Italien dann ordentlich auf und ging nach 37 Minuten erstmals in Führung. Für längere Zeit konnte man einen Zwei-Tore-Vorsprung verteidigen, doch in den letzten Minuten erhöhte Ungarn noch einmal die Schlagzahl, ging wieder in Führung und gab diese bis zum Schluss nicht mehr aus der Hand. Schlussendlich setzte sich der Spitzenreiter mit 32:29 durch. Martin Sonnerer, der einzige Südtiroler im Team, erzielte 7 Treffer und zählte zu den besten Akteuren auf dem Parkett.

EM-Quali, letzter Spieltag
Ungarn – Italien 32:29

Abschlusstabelle
Pos.LandPunkte
1.Ungarn11
2.Russland9
3.Italien4
4.Slowakei0

Autor: det

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