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Avancierte zum Topscorer für die Bozener: Skatar Michele. © Reinhold Eheim

SSV Bozen sichert sich Sieg im letzten Auswärtsmatch

Am Ende war es lediglich ein Tor Vorsprung, das dem SSV Loacker Bozen Volksbank im Rahmen des 28. Spieltags der Serie A Beretta gegen Triest den Sieg einbrachte. Tabellenplatz 3 kam man damit einen großen Schritt näher.

Der SSV Loacker Bozen Volksbank erwischte beim Rekordmeister einen Traumstart. Weil Pedro Hermones zwischen den Pfosten glänzend aufgelegt war (8 Paraden nach knapp 10 Minuten) und Triest oft das Risiko mit einem zusätzlichen Kreisläufer statt eines Torhüters nahm, gelangen den Weiß-Roten zuerst ein Drei- und dann ein Fünf-Tore-Break und das Ergebnis schnellte binnen 13 Minuten auf 8:2 in die Höhe.


Erst dann kam auch der Gastgeber ins Spiel. Drei Mal hintereinander versenkte Bratkovic einen Siebenmeter, auf der Gegenseite ließ der SSV Bozen die ein oder andere Chance etwas zu leichtfertig liegen. Schon schmolz die Sechs-Tore-Führung dahin und in der 21. Minute versenkte Hrovatin den Ball zum 7:10 aus Sicht der Gastgeber (21.). Dank eines stark aufspielenden Michele Skatar, der in den ersten 30 Minuten ganze 8 Treffer erzielte, schaute mit dem Ertönen der Halbzeitsirene dennoch ein komfortables 14:10 für Bozen heraus.

Der SSV Bozen gibt die Führung nicht mehr her
Nach dem Seitenwechsel war der SSV Loacker Bozen Volksbank zwar stets in Führung, doch Triest arbeitete sich in kleinen Schritten wieder an das Ergebnis heran. Bei der Mannschaft aus Friaul-Julisch-Venetien zeichnete sich Adam Bratkovic aus, der vom rechten Flügel immer wieder gefährlich wurde und mit 12 Toren Topscorer der Partie wurde. In der 48. Minute sorgte Triest-Kapitän Visintin mit dem 21:22 erstmals dafür, dass Triest nur noch eine Länge in Rückstand lag und es zeichnete sich einmal mehr ein hochspannendes Finish an.

Zunächst nahm der SSV Loacker Bozen Volksbank wieder die Zügel in die Hand und schaffte es dank eines Sonnerer-Doppelpacks (50. und 51.) auf 25:22 zu erhöhen. Triests neuer Cheftrainer Saša Ilić nahm das Timeout und prompt kam die starke Antwort der Hausherren, die wieder bis auf 24:25 herankamen (53.). So ging es in den Schlussminuten weiter, doch die Führung gab der SSV Loacker Bozen Volksbank am Ende nicht mehr her. Walcher (27:25, 56.) und Udovicic (28:26, 59.) sorgten mit zwei traumhaften und noch viel wichtigeren Treffern dafür, dass die Anzeigetafel beim Ertönen der Schlusssirene 28:27 aus Sicht der Weiß-Roten anzeigte. Dafür können sie sich auch bei ihrem Torhüter Hermones bedanken, der mit sage und schreibe 23 Paraden phasenweise unüberwindbar erschien.

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