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Lebenslange Sperre für Judo-Weltmeister Wang Ki Chun © SID / JOHANNES EISELE

Judo-Star Wang wegen sexueller Übergriffe lebenslang gesperrt

Der zweimalige Judo-Weltmeister Wang Ki Chun ist vom nationalen Verband wegen sexueller Übergriffe gegenüber Teenagern lebenslang gesperrt worden.

Der 31-Jährige wurde Anfang dieses Monats wegen des angeblichen sexuellen Übergriffs auf eine Minderjährige verhaftet. Bei einer Verurteilung droht ihm eine lebenslange Gefängnisstrafe. Der koreanische Judoverband erteilte dem Silbermedaillen-Gewinner der Olympischen Spiele in Peking 2008 wegen des Vorfalls einstimmig ein Berufsverbot und beendete dadurch seine Karriere. Allerdings war Wang seit 2016 nicht mehr sportlich in Erscheinung getreten.

Der Verband erklärte, er habe Wangs „unangemessenes Verhalten“, das die „Integrität und soziale Stellung des Judosports“ untergrabe, bei der Entscheidung über das lebenslange Verbot berücksichtigt, so die Nachrichtenagentur Yonhap.

Erst vergangene Woche war Südkoreas Shorttrack-Olympiasieger Lim Hyo Jun wegen sexueller Belästigung zu Therapiestunden und einer Geldstrafe verurteilt worden. Der 23-Jährige, sechsmaliger Weltmeister und Goldmedaillengewinner über die 1500 m in Pyeongchang, hatte einem Teamkollegen im nationalen Trainingsstützpunkt vor weiteren Sportlern die Hosen heruntergezogen.

Autor: sid

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