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Neumarkt und Victoria Bamberg

Champions League: Auftaktniederlagen für Neumarkt und Fugger Sterzing

Im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League der Sportkegler waren die beiden Südtiroler Vertreter gegen ihre deutschen Gegner am Samstagnachmittag chancenlos. Neumarkt zog vor eigenem Publikum in Leifers gegen Victoria Bamberg den Kürzeren, Fugger Sterzing auswärts bei Rot Weiß Zerbst. Beide Partien endeten 2:6 aus Südtiroler Sicht – der Spielverlauf war jedoch komplett unterschiedlich

Neumarkt bot Bamberg in Leifers vor rund 200 Zuschauern die Stirn. Die Entscheidung fiel in dieser spannenden Partie erst im letzten Satz, als Bamberg auf 98 Kegel Vorsprung davonzog (3658:3560) und den für das Rückspiel in zwei Wochen komfortablen 6:2-Auswärtserfolg in trockene Tücher wickelte. Bis dahin war sowohl ein Sieg der Unterlandler, als auch ein Unentschieden möglich.

In der ersten Runde punktete Robert Ernjesi für Neumarkt, in dem er Cosmin Craciun auf der Zielgeraden einholte und sich mit 630:629 Kegeln durchsetzte. Auf den anderen beiden Bahnen schrieb Nicolae Lupu für die Gäste aus Franken an: Mit 609:578 Hölzern gab er Aaron Peer Pratzer das Nachsehen. Bamberg führte mit 30 Kegeln. Der Mitteldurchgang verlief ebenfalls sehr ausgeglichen. Georg Righi zog für Neumarkt gegen Christopher Wittke/Thomas Müller den zweiten Punkt an Land (580:555), während sich Wolfi Blaas Dominik Kunze mit 627:600 Kegeln geschlagen geben musste. Also mussten die Würfel im Schlussdurchgang fallen, wo Igor Kovacic in Christian Wilke seinen Meister fand (642:606) und Armin Egger im Duell mit Florian Fritzmann auf verlorenem Posten war (596:566).

Ganz anders die Partie von Fugger Sterzing beim deutschen Meister Zerbst. Der Titelverteidiger in der „Königsklasse“ ging sofort mit 2:0 in Führung und erkegelte sich einen Vorsprung von sage und schreibe 254 Hölzern erkegelte. Jürgen Pointinger zwang Stefan Zini (547) mit einer Galavorstellung und 694 Kegeln in die Knie. Und auch im zweiten Duell hatte Hausherr Matthias Weber mit Egon Ralser kein Pardon wie das Resultat von 643:536 Hölzern beweist.

In der Mittelrunde entschied Uros Stoklas das Duell gegen Franz Höller für sich und zog für Zerbst den dritten Punkt an Land (659:563), während sich auf den anderen beiden Bahnen Thomas Weiskopf (629) und Manuel Weiss (620) einen heißen Tanz lieferten, den der Nordtiroler in den Reihen der Sterzinger für sich entschied. Im Schlussdurchgang betrieb Reinhard Gruber weiter Ergebniskosmetik für die Wipptaler, denn mit 640:612 Kegeln setzte er sich gegen Timo Hoffmann durch. Im zweiten Duell gewann Thomas Schneider gegen Manuel Hofer (656:575). Insgesamt brachte Rot-Weiß Zerbst 3884 Kegel zu Fall, für Sterzing blieb das Zählwerk bei 3490 Kegeln stehen.

Beide Rückspiele in der Champions League finden in zwei Wochen statt. Am Samstag, 9. Dezember empfängt Fugger Sterzing im „Burgfrieden“ das Team von Rot-Weiß Zerbst, während die KK Neumarkt nach Bamberg reist.




Autor: sportnews

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