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Filip Schenk (mitte) ist Weltmeister

Filip Schenk ist Jugendweltmeister

Beim ersten Finale in Innsbruck gab es Gold für Südtirol: Filip Schenk (AVS Brixen) startete voll durch und kletterte im Finale alle vier Boulder gleich im ersten Versuch top. Das konnte ihm keiner nachmachen und somit holte Schenk die erste Medaille für Südtirol und die italienische Nationalmannschaft.

Filip Schenk führte von Beginn an. Nur der Japaner Keita Dohi legte dem 17-jährigen Grödner Kletterer aus St. Christina die Latte hoch vor, denn er schaffte alle vier Boulder, allerdings in elf Versuchen. Schenk wusste, er musste auch den letzten Boulder klettern, um auf dem höchsten Podestplatz zu stehen. Und das tat er dann auf Anhieb. Dritter wurde ebenfalls ein Japanischer Athlet, Mizuki Tajima. Er schaffte drei Tops in fünf Versuchen. David Piccolruaz (AVS Meran) konnte sich knapp nicht für das Halbfinale qualifizieren und wurde 21. Für die Kombiwertung liegt er zurzeit auf dem 20. Platz. Er kann am Sonntag beim Speedbewerb wichtige Plätze gutmachen.

Der Boulderbewerb war ein ausgezeichneter Start für die Olympiaanwärter Schenk und Piccolruaz, denn für die Jahrgänge 2000 und 2001 gilt die am letzten Wettkampftag ausgetragene Kombinationswertung nämlich als Qualifikation für die Jugend-Olympischen-Spiele 2018 in Buenos Aires.

Ein Olympiaticket erhalten die ersten 13 Athleten der Kombinationswertung – für die beiden Südtiroler ein erreichbares Ziel. Gefährlich werden könnte den beiden die Regelung, dass nur zwei Athleten je Nation sich für die Jugend-Olympiadequalifizieren: Vom starken italienischen Nationalteam sind durchwegs mehrere Top-13-Platzierungen zu erwarten. Im Falle einer verpassten Qualifikation bleiben für Schenk und Piccolruaz noch die anstehenden Jugend-Europameisterschaften Ende November im Frankreich: Denn auch der Kombinations-Europameister darf in Buenos Aires antreten – aber nur dieser.




Autor: sportnews

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