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Steve Plain unterwegs zum Mount Everest © facebook / Adam Booth

Sieben Gipfel in 117 Tagen: Australier Plain bricht Weltrekord

Der Australier Steve Plain hat in nur 117 Tagen die höchsten Berge von sieben Kontinenten bestiegen und damit den Weltrekord gebrochen.

Plain, der sich vor vier Jahren bei einem Schwimmunfall einen Genickbruch zugezogen hatte, beendete das "Project 7in4" auf dem Mount Everest, mit 8848 m höchster Berg der Erde.

Zuvor hatte Plain die Gipfel des Vinson/Antarktis (4892), des Aconcagua/Südamerika (6962), des Kilimanjaro/Afrika (5895), des Elbrus/Eurasien (5642), der Carstensz-Pyramide/Ozeanien (4884) und des Denali/Nordamerika (6190) erklommen.

Bisheriger Rekordhalter war Janusz Kochanski, der Pole hatte im Vorjahr 126 Tage für die sieben Berge gebraucht. Plain erreichte den letzten Gipfel gemeinsam mit dem Briten Jon Gupta und Pemba Sherpa aus Nepal. Das Trio hatte das letzte Camp am Sonntagabend verlassen.
„Hallo vom höchsten Punkt der Welt!!! Wir haben es geschafft!! Wir sind auf dem Gipfel des Everest!!“, schrieb Gupta am Montag bei Twitter.

Als erster Mensch die sogenannten „Seven Summits“ bestiegen hatte der US-Amerikaner Dick Bass mit seinem Gipfelerfolg am Mount Everest am 30. April 1985. Bass zählte den Mount Kosciuszko als höchsten Berg des australischen Festlandes zur Liste. Für die Südtiroler Bergsteigerlegende Reinhold Messner aber zählt die Carstensz-Pyramide auf der Insel Neuguinea zum höchsten Punkt des australischen Kontinents. Diese deutlich schwierigere Variante (Messner-Liste) konnte der Kanadier Patrick Morrow am 5. August 1986 vollenden, vier Monate vor Reinhold Messner.

Autor: sid/zor

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