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Geht es nach Italiens Leichtathletikspitze soll Alex Schwazer sofort wieder Wettkämpfe bestreiten dürfen. © SID / JOSEP LAGO

Alex Schwazer erhält Rückendeckung

Exakt einen Monat nachdem das Bozner Gericht das Strafverfahren gegen Alex Schwazer fallengelassen hat, springt nun auch Italiens Leichtathletikverband dem Geher zur Seite. Dabei geht er auf Konfrontation zur mächtigen Dachorganisation.

„Alex Schwazer steht Gerechtigkeit zu und mit ihm unserer gesamten Sportart“, heißt es in einer offiziellen Stellungnahme von Stefano Mei, dem Präsidenten des italienischen Leichtathletikverbands FIDAL. Er wünsche sich, „dass diese schmerzhafte Geschichte, die auch meinem Verband arg zugesetzt hat, endlich auf die richtigen Schienen geleitet wird und all das noch Verborgene ans Tageslicht kommt.“


Mei will in Kürze auch den gesamten Gerichtsbeschluss veröffentlichen, um die Schilderung der Fakten jedem Leichtathleten in Italien zugänglich zu machen. „Schwazer hat sämtliche Strafen für sein erstes Dopingvergehen abgesessen. Er hat längst wieder das Recht gehabt, sich sportlich zu messen“, so Mei, der sich mit diesen Aussagen pikanterweise am Dachverband der nationalen Leichtathletikorganisationen, der World Athletics, stößt. Diese hatte unlängst betont, dass die 8-jährige Sperre aufrecht bleibe und die Manipulationsvorwürfe als „von weit hergeholt“ bezeichnet (SportNews berichtete). Zumindest auf Verbandsebene dürfte die Causa Schwazer also noch länger für Gesprächsstoff sorgen.

Autor: fop

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