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Edeltraud Thaler stand beim Berglauf Schenna-Meran 2000 bisher immer am Podest

Am Sonntag fällt der Startschuss zum 8. Berglauf Schenna - Meran 2000

Am Sonntag, den 1. September ist es wieder soweit: Das ASV Telmekom Team Südtirol organisiert zum mittlerweile achten Mal den traditionsreichen Berglauf von Schenna zum Skigebiet Meran 2000.

Der Start zum Berglauf Schenna - Meran 2000erfolgt um 9.30 Uhr am Dorfplatz in Schenna und führt die Teilnehmer auf der insgesamt zehn Kilometer langen und landschaftlich sehr abwechslungsreichen Strecke vorbei an Obstwiesen und Weinbergen hinauf zu Bergbauernhöfen und über Forstwege nach „Gsteir“, durch das „Naiftal“ unter dem Meraner Hausberg „Ifinger“ und am Ende über die Skipiste zur Bergstation der Seilbahn Meran 2000. Die Teilnehmer, die drei Kilometer auf Asphalt und ca. sieben Kilometer auf Bergpfaden laufen, müssen insgesamt 1300 Höhenmeter bewältigen.


Die Favoriten

Bei den Herren zählt der stärkste Bergläufer des letzten Jahrzehnts, Jonathan Wyatt (siebenfacher Berglauf-Weltmeister und Olympia-Teilnehmer in 1996 Atlanta und 2004 Athen) zu den Favoriten, der dieses Rennen schon dreimal gewonnen hat. Am Sonntag bestätigte er beim stark besetzten „Stellina“-Berglauf in Susa (Piemont), seine derzeit starke Form, indem er die gesamte italienische Elite hinter sich ließ.

Zu rechnen ist auch mit dem Schotte Robbie Simpson, der am letzten Wochenende beim international besetzten Kitzbühler-Horn-Lauf den dritten Platz belegte. Im Kampf um die Podest-Plätze möchten aber auch die Südtiroler Lokalmatadoren Michael Mamleev (Sportler-Team), Gerd Frick und Martin Obexer (beide Telmekom Team) eingreifen. Gespannt darf man auch auf die hier unbekannten Athleten der Neuseeländischen Nationalmannschaft sein, welche sich derzeit auf die WM in Polen vorbereiten, und geschlossen am Lauf teilnehmen werden. Glenn Hughes hat dabei einen Podest-Platz im Visier.

Spannung verspricht zudem das Frauenrennen: Favoritin ist hier wohl Skilangläuferin und Berglaufspezialistin Antonella Confortola aus Cavalese (Bronzemedaillengewinnerin der Olympischen Winterspiele 2006 in Turin). Siegchancen haben aber auch die Trentinerin Ljudmila Di Bert, die Neuseeländerin Helen Rontree und Lokalmatadorin Edeltraud Thaler (Telmekom Team) aus Lana, die bisher immer am Podest stand.

Im Vorjahr gewannen der Sarner Hannes Rungger und Thaler. Den Streckenrekord bei den Frauen hält Hannes‘ Schwester Renate Rungger, die vor fünf Jahren das Ziel nach 1:08.22 Stunden erreichte. Der schnellste Mann auf der zehn Kilometer langen Distanz war hingegen vor zwei Jahren einer der besten Bergläufer der Welt, nämlich Abraham Kidane Habtom aus Eritrea. Ihm steht eine Zeit von 57.06 Minuten zu Buche.

Autor: sportnews

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