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Die Teilnehmer der Pressekonferenz

Das erste 6-Stunden-Rennen auf Asphaltstrecke in der Region

Das vom ASD Dribbling Bozen organisierte Ultramarathonrennen, das am 17. September im Safety Park in Pfatten über die Bühne geht, wurde am Donnerstag in Bozen vorgestellt. Ehrengast war der Ultramarathonläufer Hermann Achmüller.

Am 17. September um 10.15 Uhr fällt im Safety Park in Pfatten der Startschuss zum ersten Ultramarathonrennen auf Asphaltstrecke in der Region Trentino-Südtirol.Das Sportereignis wurde am Donnerstagvormittagim Sportfachgeschäft Sportler in Bozen vom Präsidenten des Vereins Dribbling, Leonardo Filippi vorgestellt.

Renndirektor Francesco Damiani, 2013 Italienmeister im 24-Stunden-Lauf, erklärte, dass „ein 6-Stunden-Rennen ein ganz besonderes Rennen ist, weil man viel Kopf braucht, wenn man seine Kräfte erschöpft hat“. Das bestätigte auch Ultramarathonläufer Hermann Achmüller. Der Pusterer, Mitglied der 100-km Nationalmannschaft, war Ehrengast bei der Pressekonferenz. Er wird das Staffelrennen (6x1 Stunde) bestreiten. Für Achmüller, der heuer alle sechs World Marathon Major (Tokio, Boston, London, Berlin, Chicago und New York) laufen will, ist das Rennen in Pfatten ein wichtiger Test vor dem Berlin-Marathon, der eine Woche später auf dem Programm steht.

Bei der Pressekonferenz waren auch der Vizepräsident der Südtiroler Leichtathletik Verbandes FIDAL Edmund Lanziner und der Vize-Landeshauptmann Christian Tommasini anwesend. Er möchte am Rennen mit einer offiziellen Mannschaft der Autonomen Provinz Bozen teilnehmen, da in der Landesregierung viele Hobby-Läufer sitzen. Besonders erfreut zeigte er sich, dass im Safety Park auch neue Veranstaltungen organisiert werden, die nichts mit dem Motorsport zu tun haben und die „Sportler und ihre Familien mitinvolvieren können“. Diese können dann am gleichzeitig stattfindenden Staffellauf 6x1 Stunde teilnehmen. Starten dürfen Teams mit drei bis sechs Teilnehmern - Damen, Herren oder Mixed. „Ein 6-Stunden-Lauf ist ein demokratisches Rennen“, unterstrich Damiani, „denn alle Athleten starten und beenden zugleich den Lauf, mit dem Ziel, in der vorgegebenen Zeit so viele Kilometer wie möglich zu hinterlegen.“

Die Rennstrecke in Pfatten beträgt laut den offiziellen Vermessern der FIDAL genau 1.085 Meter. Das Rennen wurde auch im IUTA-Kalender als 15. Grand Prix 2017 aufgenommen, und für die besten Athleten sind Geldpreise vorgesehen.


Autor: sportnews