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Großbritannien muss die Silbermedaille abgeben. © APA/afp / BEN STANSALL

Doping: Britische Sprintstaffel verliert Silber

Der britischen 4x100-Meter-Staffel ist wegen eines Dopingfalls nachträglich die bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio gewonnene Silbermedaille aberkannt worden. Das teilte der Internationale Sportgerichtshof CAS am Freitag mit.

Konkret geht es um das Dopingvergehen von Chijindu Ujah (27), das der CAS nun bestätigte. Bereits Mitte September war auch Ujahs B-Probe positiv gewesen, gefunden wurden zwei Substanzen, die in ihrer Wirkung anabolen und androgenen Steroiden ähneln.


Der Sprinter selbst hatte ein Dopingvergehen bestritten und die Öffnung der B-Probe beantragt. „Um das absolut klarzustellen, ich bin kein Betrüger“, hatte Ujah mitgeteilt. Auch seine Staffelkollegen Nethaneel Mitchell-Blake, Richard Kilty und Zharnel Hughes verlieren die Silbermedaille. Nun dürfte das kanadische Quartett auf den Silberrang hinter Italien rücken und China Bronze bekommen.

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Kommentare (1)

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Hermann Zanier [melden]

Hatten nicht diese Kerle gesagt, die Italiener hätten gedopt?

18.02.2022 22:17

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