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Jonas Steinwandter vom SSV Bruneck sprintete zu zwei neuen Bestzeiten.

Einheimische Athleten glänzen beim Meraner Sprintmeeting

Bei optimalen Bedingungen gab es im Meraner Combi-Stadion beim 7. Sprintmeeting, dem zweiten Leichtathletikmeeting auf der Bahn in Südtirol, ausgezeichnete Ergebnisse für die Südtiroler Athleten.

Nach dem Wegfall des Malser Meetings blieb Südtirol einige Jahre lang in den Sommermonaten ohne Leichtathletikveranstaltung auf der Bahn. Bis 2016, als der Sportclub Meran das Sprintmeeting ins Leben rief, eine hochklassige internationale Veranstaltung mit Rahmenwettbewerben für den U16-Nachwuchs.


Die Meraner knüpften damit auch wieder an die Tradition großer Leichtathletik-Veranstaltungen in der Passerstadt an. In der Nachkriegszeit war die „Dr.-Erckert-Trophäe“ eine der bekanntesten Europäischen Leichtathletik-Veranstaltungen. Später in den Sechziger-Jahren traf sich in Meran die Elite der Damen beim internationalen Meraner Meeting und im Jahre 1992 war das „Disco-Meeting“ mit der Teilnahme von Weltklasseathleten wie den damaligen Weltrekordhalter Calvin Smith und John Drummond eine der Top-Veranstaltungen in unserem Lande.

Neues Sprinttalent in der Südtiroler Leichtathletik
Auch heuer brachten die Veranstalter einige „dicke Fische“ nach Meran, wie Tschechiens Sprint-Ass Jan Veleba. Der 35-Jährige setzte sich in seiner Paradedisziplin über 100 m zeitgleich mit dem italienischen Nachwuchs-Talent Federico Guglielmi in starken 10.22 Sekunden durch. Über 200 m wurde Veleba Zweiter in 21.53 Sekunden, hinter Alessandro Ori (21.15 Sekunden). Eine klasse Vorstellung zeigte in diesen beiden Rennen auch Jonas Steinwandter. Das 19-jährige Aushängeschild vom SSV Bruneck belegte in 10.77 bzw. 21.54 Sekunden den fünften und dritten Rang. Für Steinwandter waren es zwei neue Bestzeiten.

Auch Petra Nardelli aus Eggen konnte in Meran überzeugen und gewann die 400 Meter in 55.12 Sekunden, vor ihrer Teamkollegin Federica Cavalli (58.05 Sekunden). Nora Rinner, ebenfalls vom Südtirol Team Club, wurde Dritte im Weitsprung mit 5.02 Meter. Mattia Pivetta vom Bozner Verein CSS Leonardo Da Vinci stoppte die Zeitmessung über 400 Meter in 51.25 Sekunden, was zu Platz 2 hinter Francesco Capovilla (50.62 Sekunden) aus dem Trentino reichte. Glanzleistungen zeigten Hochspringerin Marta Morara (1.86 Meter) sowie 200-Meter-Läuferin Aurora Berton (23.96 Sekunden).

Drei Südtiroler Siege gab es außerdem in den Jugendkategorien. Ronja Hilber vom SV Lana gewann den U16-Weitsprung mit 5.15 Meter, bei den Burschen setzte sich ihr Teamkollege Frederic Schöpf mit 5.65 m durch. Maximilian Springeth entschied den Hochsprung mit 1.75 Meter für sich.

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