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Alex Schwazer (Foto: Fidal)

Fall Schwazer: Russische Hacker-Bande sorgt für Trubel

Diese Woche hat der italienische Journalist, Nando Sanvito, die Präsenz von 23 E-Mails bestätigt, die den Fall um Alex Schwazer noch einmal aufwühlen werden.

Die russischen Hacker von „Fancy Bear“ sind in Besitz von 23 E-Mails der IAAF, dem Weltleichtathletikverband, gekommen. In diesen Nachrichten wird unter anderem diskutiert, wie man sich vor dem Bozner Landesgericht verteidigen könne. Die verwickelten Personen sind diejenigen, die schon der Antidoping-Kämpfer und Trainer von Alex Schwazer, Sandro Donati, vor einem Jahr angezeigt hatte. Dabei soll laut dem Onlineportal „ilsussidiario.net“ der Antidoping-Chef Thomas Capdevielle ganz oben auf der Liste stehen. Die Hacker-Bande soll nebenbei noch Verbindungen mit dem russischen Geheimdienst haben. Nun wartet man hierzulande noch auf die Urinprobe A3959325, die Alex Schwazer am 1. Januar 2016 den Dopingkontrolleuren abgegeben hatte. Doch die Welt-Anti-Doping-Agentur und die IAAF wollen sie scheinbar in Köln weiterhin sicher aufbewahren. Wie es im Dezember 2016 vom Bozner Landesgericht angeordnet wurde, sollte das kriminaltechnische Labor in Parma oder das akkreditierte Labor der WADA, wie es sich der Weltleichtathletikverband wünscht, die mutmaßlich verunreinigte Probe noch einmal analysieren. Das Berufungsgericht in Köln muss darüber aber noch entscheiden.


Autor: sportnews

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