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Alex Schwazer kann auf die Unterstützung der Politik zählen. Die Entscheidung treffen aber andere. © ANSA / ETTORE FERRARI

Hilfe aus der Politik: „Wir sind alle auf der Seite von Alex“

Ein kleiner Erfolg für Alex Schwazer, der weiterhin um die Aufhebung seiner laufenden Dopingsperre kämpft. Seit Dienstag kann der Geher aus Kalch auf die Unterstützung der italienischen Politik zählen.

Am Dienstag beriet das Parlament in Rom über jenen Antrag, der Alex Schwazer politische Unterstützung im Kampf um eine Aufhebung seiner Dopingsperre zusichern soll. Der Antrag, der an die Kommission von Kultur und Sport gerichtet war, wurde von SVP-Parlamentarier Manfred Schullian eingebracht und von allen Parteien unterstützt.


Jetzt wurde der Antrag in Rom behandelt und auch angenommen. „Ein wichtiges Signal, aber es darf kein stummes Schreiben bleiben. Wir fordern eine Zulassung von Alex zu den Olympischen Spielen von Tokio. Das sind wir nicht nur ihm schuldig, sondern auch der Glaubwürdigkeit unseres Landes und der Justiz“, kommentierte Lega-Politiker Filippo Maturi die Entscheidung in einer Presseaussendung. Schullian schlug in dieselbe Kerbe: „Unsere Message ist klar und deutlich: Wir sind alle auf der Seite von Alex.“

Alex Schwazer bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking. © AFP / ADRIAN DENNIS

Ob der Druck aus der italienischen Politik etwas nützt, ist nicht absehbar. So lange der internationale Leichtathletikverband und die internationale Anti-Doping-Agentur eine Aufhebung der Sperre blockieren, stehen die Chancen von Schwazer auf die Olympischen Spiele in Japan bei null.

Autor: cst

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