p Leichtathletik

Der US-Amerikaner Gil Roberts (Foto FB)

Olympiasieger gedopt - weil er zu leidenschaftlich küsste

Der kuriose Dopingfall des US-Leichtathleten Gil Roberts sorgt in der Sportwelt für Aufsehen. Jetzt wurde der Amerikaner freigesprochen – weil das Sportgericht eine bizarre Begründung für plausibel hielt.

Roberts, der bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio mit der US-Staffel über 4x400 Meter Gold gewann, war im letzten Jahr positiv auf das Gicht-Medikament Probenecid, das als Markierungsmittel auf der Dopingliste der WADA steht, getestet worden. Daraufhin leitete der Internationale Sportgerichtshof (CAS) Untersuchungen ein, sprach den US-Amerikaner nun aber frei – weil eine kuriose Aussage von Roberts als plausibel erachtet wurde. „Leidenschaftliches und wiederholtes Küssen“ mit seiner Freundin sei der Grund dafür gewesen, dass der Star-Leichtathlet die Substanzen in seinem Körper hatte. Seine Freundin habe zuvor nämlich Medikamente gegen eine Entzündung der Nasennebenhöhlen eingenommen.

Roberts hat die „Quelle der verbotenen Substanz“ identifiziert, überdies seien die Zeugenaussagen überzeugend und widerspruchsfrei gewesen. Damit blieb der Star-Leichtathlet von einer Sperre verschont.



SN/td

Autor: sportnews

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