5 Formel 1

Mick Schumacher sammelt Daten für Ferrari. © APA/afp / ANDREJ ISAKOVIC

1. Test im Ferrari: Schumacher nur von Verstappen geschlagen

Mick Schumacher hat seine ersten Testkilometer in einem Formel-1-Boliden absolviert und ist damit in die Fußstapfen seines Vaters Michael getreten. Dabei hat er auf Anhieb einen starken Eindruck hinterlassen.

Zwölf Jahre und vier Monate nach dem letzten Rennen des Rekordweltmeisters in einem Ferrari drehte Schumacher junior in Bahrain seine Runden im SF90, am Ende des Tages war lediglich Max Verstappen schneller als der Neuling.

„Ich lächle immer noch“
Mick Schumacher
Schumacher war von der Leistung des Autos schwer beeindruckt. „Es marschiert auf jeden Fall gut auf der Geraden. Man kann wirklich nicht beschreiben, was man spürt, wenn man aufs Gas geht. Das ist echt cool“, sagte der 20-Jährige: „Ich habe den ganzen Tag neue Sachen gelernt und die am Ende angewendet. Dementsprechend sah es doch sehr positiv aus.“ Er habe die Erfahrung „genossen, besonders die letzten Runden. Ich lächle immer noch.“

Schumacher, der Daten für die Scuderia mit ihren Top-Piloten Sebastian Vettel und Charles Leclerc sammelte, setzte in der Schlussphase der Tests in 1:30,238 Minuten die Bestzeit und verbesserte diese später auf 1:29,976. Der Niederländer Verstappen zog kurz darauf aber vorbei (1:29,379) und lag mehr als eine halbe Sekunde vor Schumacher, der als einziger Fahrer mit der weichsten Reifenmischung unterwegs war.

Mercedes gratuliert zum Debüt

Drei Tage nach seinem Formel-2-Debüt fuhr Mick Schumacher um 9.10 Uhr (Ortszeit) erstmals auf die Strecke, an der ihn Mutter Corinna unterstützte. Eine Gratulation zum Debüt in der Königsklasse schickte Ferraris Rivale Mercedes. „Das ist ziemlich cool“, schrieb das Weltmeisterteam bei Twitter: „Es ist etwas Besonderes, den Namen Schumacher wieder auf einem Formel-1-Auto zu sehen.“

Schumacher, der im vergangenen Jahr die Formel-3-Europameisterschaft gewann, gehört seit Mitte Januar zur Ferrari Driver Academy. Am Mittwoch testet er im Alfa Romeo, der von einem Ferrari-Motor angetrieben wird. Schumacher profitiert dabei auch vom strengen Regelwerk: An zwei der insgesamt vier Testtage während der Saison müssen die Teams einen Nachwuchsfahrer einsetzen, der weniger als drei Formel-1-Grand-Prix bestritten hat.

Autor: sid/fop

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