5 Formel 1

Will auch am Sonntag einen kühlen Kopf bewahren: Charles Leclerc. © APA/afp / LARS BARON

„Alles ist möglich“: Ferrari startet optimistisch in Renn-Sonntag

Nach einem starken vierten Platz im Sprint-Qualifying von Silverstone, scheint für Ferrari im Rennen am Sonntag so einiges möglich zu sein. Doch während Charles Leclerc die vorderen Plätze in Angriff nehmen kann, muss sich Pechvogel Carlos Sainz erst nach vorne kämpfen. Darüber hinaus werden Gerüchte über einen möglichen Wechsel von Leclerc laut.

„Es ist nicht schlecht gelaufen. Wir sind positiv gestimmt“, hält Leclerc fest. Morgen müsse man sich erneut konzentrieren und den Schwung von Samstag mitnehmen. „Wenn uns ein guter Start gelingt, könnte alles drin sein“, gibt sich der Ferrari-Pilot optimistisch.


Doch abseits des Lobes für die Leistung Leclercs herrscht indes Frust bei dessen Teamkollegen Carlos Sainz. Der Spanier kam nur mäßig in die Gänge und war überflüssigerweise in einem Crash mit George Russell verwickelt. „Das hat mir das ganze Rennen vermasselt“, ordnet Sainz die Geschehnisse ein. Der Zwischenfall hatte ihn zunächst weit zurückgeworfen, letztlich schaute ein magerer 11. Rang heraus. Ins Rennen wird er dennoch vom 10. Platz aus gehen, zumal Russell für den Vorfall drei Startplätze nach hinten strafversetzt wurde.

Doch auch Sainz gibt sich – ähnlich wie sein monegassischer Teamkollege – optimistisch für das Rennen in Silverstone. „Ich denke, dass wir schon das ganze Wochenende einen guten Rhythmus haben. Heute konnte ich den Schaden in Grenzen halten und den ersten Teil der Aufholjagd starten. Morgen müsste ich dann den zweiten Teil komplettieren“, zeigt der Spanier sich kämpferisch. „Das Auto hat viel Potential, wir können morgen in den Top 5 landen.“

Wilde Wechselgerüchte um Leclerc
Dass nicht alles bei Ferrari im Reinen sein dürfte, ist ohnehin bereits klar. Zu den durchwachsenen Leistungen des italienischen Rennstalls gesellen sich nun Gerüchte um einen möglichen Abgang von Shootingstar Charles Leclerc. Demnach würde sich der Monegasse bei Ferrari unwohl fühlen und einen Wechsel zu Konkurrent Red Bull anstreben, um den dort noch unsicher wirkenden Sergio Perez zu ersetzen. Leclerc selbst streitet etwaige Abwanderungsgedanken aber ab: „An diesen Gerüchten ist nichts dran. Es herrscht eine optimale Harmonie zwischen mir, dem Team und Carlos Sainz. So können wir gut zusammenarbeiten und das Projekt weiterentwickeln, in das wir unseren Glauben setzen.“ Nichtsdestotrotz werden die Wechselgerüchte vorerst wohl noch im Raum stehen bleiben.

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