5 Formel 1

Zeigt gewohnt klare Kante: Max Verstappen. © APA/afp / WILLIAM WEST

Chelsea-Investment: Verstappen stichelt gegen Hamilton

Lewis Hamilton hat seine Beteiligung an einer möglichen Übernahme des FC Chelsea auch mit seiner früheren Fußball-Leidenschaft erklärt. Rivale Max Verstappen kann Hamiltons Standpunkt allerdings nicht nachvollziehen.

Als er jung gewesen sei, habe er mit den Jungs um die Ecke Fußball gespielt, erzählte der 37 Jahre alte Formel-1-Rekordweltmeister am Freitag in Imola. Er sei Fußball-Fan seit seiner Kindheit, betonte der Brite, der sich als Investor an einem Konsortium beteiligt, das den englischen Fußballclub übernehmen will.


Hamilton bestätigte dies noch einmal. „Als ich davon gehört habe, dachte ich: Wow, das ist eine der größten Gelegenheiten, Teil von etwas Großem zu sein.“ Zahlen nannte er nicht, betonte aber: „Chelsea ist einer der größten Clubs der Welt.“

„Chelsea ist einer der größten Clubs der Welt.“ Lewis Hamilton

Der britische Multimillionär Sir Martin Broughton führt das Konsortium an. Dieser war vor Jahren für kurze Zeit Vorstandsvorsitzender des FC Liverpool, er soll privat aber ein Anhänger des FC Chelsea sein. Hamilton selbst erklärte, er sei als Fünf- oder Sechsjähriger zum Fan des FC Arsenal geworden, sein Onkel sei aber leidenschaftlicher Anhänger des Stadtrivalen FC Chelsea. Zusammen hätten sie viele Spiele der beiden Teams auch im Stadion gesehen.
„Wenn man Arsenal-Fan ist und sich für Chelsea entscheidet, dann ist das ziemlich interessant.“ Max Verstappen über Lewis Hamilton

Sein letztjähriger WM-Rivale Max Verstappen, der zu Hamilton bekanntlich nicht den besten Kontakt pflegt, hat auf Nachfrage der Journalisten zum möglichen Hamilton-Investment bei Chelsea eine klare Meinung: „Ich dachte, er wäre ein Arsenal-Fan? Und wenn man Arsenal-Fan ist und sich für Chelsea entscheidet, dann ist das ziemlich interessant. Ich bin beispielsweise ein PSV-Fan und würde niemals Ajax kaufen. Außerdem würde ich der Hauptbesitzer sein und alle Entscheidungen alleine treffen wollen, nicht nur einen kleinen Anteil besitzen“, erklärte der amtierende Weltmeister aus den Niederlanden.

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