5 Formel 1

Ferrari-Jungstar Charles Leclerc musste in seinem Leben schon viele Schicksalsschläge verkraften. © APA/afp / ANDREJ ISAKOVIC

Der Tod ist bei Leclerc ein stiller Begleiter

Charles Leclerc ist erst 21 Jahre jung. Doch der Ferrari-Star musste in seinem Leben schon zahlreiche Schicksalsschläge verkraften.

Am vergangenen Sonntag gewann Leclerc in Spa sein erstes Formel-1-Rennen. Dieser Triumph wird ihm aber wohl für immer auch traurig in Erinnerung bleiben: Einen Tag vor seinem Sieg kam Formel-2-Fahrer Anthoine Hubert bei einem Horror-Crash ums Leben. Der Franzose war ein Freund Leclercs, beide kannten sich schon aus gemeinsamen Kart-Zeiten.

Es war dies aber nicht der erste Schicksalsschlag, den Charles Leclerc verarbeiten musste. 2015 starb Jules Bianchi an den Folgen eines schweren Formel-1-Unfalls. Bianchi war der Patenonkel des jungen Ferrari-Piloten. Im Juni 2017 verlor Leclerc außerdem seinen Vater Hervé nach einer Krebs-Erkrankung. Im Vorjahr starb auch noch Leclercs Oma.

Wie aber verkraftet ein so junger Mensch solches Leid und kann zudem noch so enorm schnell Rennfahren? Man muss wohl sehr stark im Kopf sein. Und da hat Leclerc große Erfahrung. „Seit ich 12 bin, habe ich einen Mentaltrainer“, sagte der Ferrari-Star, der an diesem Wochenende in Monza für Furore sorgen will.

Autor: det

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