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In der Ferrari-Box herrscht Hochbetrieb: Am Ende schieden aber beide Autos aus. © APA/afp / JOE KLAMAR

Desaster in Spielberg: Ferraris zerstören sich selbst

Wenn es nicht läuft, dann läuft es nicht: Passender könnte das Motto für Ferrari zurzeit nicht sein. Am Sonntag erlebte die Scuderia in Spielberg das nächste Debakel.

Sebastian Vettel ist im Formel-1-Grand-Prix der Steiermark nicht einmal eine Runde weit gekommen. Sein Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc krachte dem Deutschen am Sonntag in der ersten Kurve ins Heck und beschädigte dessen Auto dabei schwer. In der Box stellte Vettel den Ferrari ab, es war der erste Ausfall im Rennen. Wenig später war das Rennen auch für Leclerc beendet.

„Das ist bitter für alle, bitter für das Team. Ich wollte eine Antwort geben auf letzte Woche, aber das ist jetzt nicht mehr möglich“, erklärte ein sichtlich angefressener Sebastian Vettel im ORF-Interview. Leclerc gab sich einsichtig: „Das habe allein ich verbockt. Sorry an das Team und an Seb.“

Schon im Qualifying am Samstag haben sich die beiden Ferraris nicht mit Ruhm bekleckert: Vettel startete am Sonntag nur von Position 10 aus, Leclerc musste nach einer Strafe gar von Position 14 ins Rennen gehen. Die Kritik an der Scuderia war in den letzten Tagen groß gewesen.

Autor: dpa/det

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