5 Formel 1

Enttäuschten nach dem ersten Training: Charles Leclerc (vorne) und Sebastian Vettel. © APA/afp / MATTEO BAZZI

Elfter und Vorletzter: Auch in Monza droht eine Ferrari-Blamage

Nach dem ersten freien Training beim Großen Preis von Italien hat Ferrari erneut dürftig abgeschlossen. Charles Leclerc landete auf Platz 11, Sebastian Vettel wurde gar Vorletzter. Die ersten Plätze belegten einmal mehr die Silberpfeile von Mercedes.

Valtteri Bottas vor Lewis Hamilton (beide Mercedes), dahinter Alexander Albon (Red Bull). So sieht es mit den Top 3 nach dem ersten freien Training in Monza aus. Max Verstappen fuhr trotz eines Unfalls in seinem Red Bull auf den 5. Platz. Für Ferrari droht das Heimrennen jetzt schon zum Debakel zu werden: Die beiden Platzierungen der Scuderia-Fahrer sprechen für sich.

Binotto hat das 2020-Auto bereits aufgegeben
Ferrari hinkt seit längerem hinterher und Teamchef Mattia Binotto hatte ausgerechnet unmittelbar vor dem Italien-Heimspiel am Sonntag in Monza und eine Woche später in Mugello den Offenbarungseid geleistet indem er davon sprach, dass man bereits weit in die Zukunft blicke. „Der zentrale Plan ist, uns auf die nächsten Jahre zu konzentrieren – nicht nur 2021, sondern sicher auch 2022“, hatte Binotto kürzlich gegenüber Sky Italia eingestanden, dass man das aktuelle 2020er-Auto praktisch aufgegeben hat. Um nächstes Jahr gut abschneiden zu können, müsse man die Schwächen von heute verstehen, so der in der Kritik stehende Binotto. Ob er 2021 überhaupt noch dabei ist, steht trotz jüngster interner Umstrukturierungen bei Ferrari in den Sternen.

Autor: fs/apa

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