5 Formel 1

Formel-1-Ass Nico Hülkenberg war bedient. © APA / ERWIN SCHERIAU

Formel-1-Ass wütet gegen sein Team

Beim Großen Preis von Silverstone hat es am Boxenfunk von Renault ordentlich gekracht.

Nico Hülkenberg wütete nach der Zieldurchfahrt am Boxenfunk gegen sein Team und kreidete die Renault-Strategie an. Vor allem die Tatsache, dass er nicht früher zum Boxenstopp durfte, brachte den Deutschen zur Weißglut. „Es fällt mir schwer zu verstehen, warum wir nicht früher stoppen konnten. Das hat uns dieses Rennen gekostet. Ich hatte ehrlich Probleme. Ich will keine Spielchen spielen oder Bullshit reden. Aber ihr müsst mir manchmal einfach glauben! Verdammt nochmal einfach glauben“, so Hülkenberg am Funk.

Ricciardo wurde bevorzugt
„Meine Reifen waren auf 140 ('hundred-fucking-forty'), und ihr sagt noch: 'Nein, nein, alles gut, lassen wir ihn draußen, alles ist gut'“, legte der Deutsche nach. Renningenieur Mark Slade versuchte, seinen Schützling zu beruhigen, blieb aber erfolglos.

Warum sich Hülkenberg so aufregte? Er klagte bereits in Runde 9 über Probleme mit den Reifen. In Runde 12 verweigerte Renault Hülkenberg jedoch 2 Mal den Boxenstopp, weil Ricciardo in eben jener Runde an die Box kam. Teamchef Cyril Abiteboul verteidigte die Entscheidung, Ricciardo zu bevorzugen: „Er (Hülkenberg, Anm. d. Red.) war im Qualifying hinter Daniel, er war in der ersten Runde hinter Daniel - aber er wollte trotzdem früher Reifen wechseln. Es ist nur fair, dass er sich hinter Daniel anstellen musste.“

Autor: det

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