5 Formel 1

Lewis Hamilton gewinnt den Großen Preis von Monaco © AFP / ANDREJ ISAKOVIC

„Hamilton leidet, aber regiert“

Lewis Hamilton hat sich in Monaco am Sonntag den Sieg geholt. Von der Presse wird er gehuldigt. Lob gibt es auch für Sebastian Vettel, der sein bestes Ergebnis in diesem Jahr eingeheimst hat.

ITALIEN
Gazzetta dello Sport: „Hamilton siegt nach Lauda-Vorbild und feiert einen fürstlichen Sieg in Monte Carlo. Lewis wird erneut zum Kaiser der Formel 1 gekrönt, obwohl Fürst Albert eigentlich auf einen Sieg von Charles Leclerc gehofft hatte. Vettel muss sich mit dem zweiten Platz begnügen. Dieses Auto erlaubt es ihm nur, die zweite Geige zu spielen.“

Corriere dello Sport: „Berechnung und Wahnsinn, Fehler und geniale Manöver sind die Zutaten dieses Grand Prix. Einen Sieg Ferraris zu beanspruchen, ist zu viel verlangt, doch Vettels zweiter Platz gibt nach einem desaströsen Samstag Anlass zur Hoffnung. Hamilton ist ein Meister, auch wenn er wie in Monaco gezwungen ist, langsam zu fahren.“

Tuttosport: „Leclerc erinnert an Gilles Villeneuve, doch seine Leistung genügt nicht, um Ferrari wieder Elan zu verleihen. Lewis Hamilton bleibt der Alleinherrscher in Monaco und gewinnt wie einst Niki Lauda, indem er 68 Runden lang trotz gravierender Reifenprobleme alle in Schach hält.“

Corriere della Sera: „Vettels zweiter Platz radiert zwar nicht die Fehler der vergangenen Wochen aus, verleiht Ferrari jedoch neuen Mut. Hamilton bestreitet eines der härtesten Rennen seines Lebens, doch er ist stärker als alle anderen. Allein in seinem Reifen-Inferno, hält er den Rivalen stand und festigt seine Führungsposition in der Formel 1.“
SPANIEN
Marca: „Hamilton gewinnt ohne große Eile, Vettel verhindert den sechsten Doppelsieg von Mercedes. Lewis Hamilton hatte in Monaco mehr als erwartet zu tun, um den vierten Sieg im sechsten Rennen einzufahren. Sebastian Vettel rettete mit dem zweiten Platz Ferraris Stolz, aber Hamilton ist schon 55 Punkte von Vettel entfernt. Die Erinnerung an Niki Lauda war permanent präsent.“

Sport: „Hamilton leidet, aber er regiert in Monaco. Der perfekte Start kam ihm entgegen, Sebastian Vettel hielt gut mit, am Ende konnte er mit dem zweiten Platz mehr oder weniger zufrieden sein. Niki Lauda hat überall gefehlt.“

El Mundo Deportivo: „Hamilton ehrt Lauda bei seinem Arbeitssieg. Der Brite setzt sich trotz seiner permanenten Reifenprobleme durch, Vettel wurde ohne größere Komplikationen Zweiter. Hamilton gewann, doch irgendwie holte Niki den Sieg.“
ENGLAND
Telegraph: „Erschöpft von der Anspannung und durchnässt nach seinem Sprung in den Pool, sprach Lewis Hamilton vom Wunder von Monaco. Der Geist des toten Niki Lauda hat Hamilton beflügelt, das Rennen hätte seinem Freund gefallen. Lewis musste seine ganze fahrerische Klasse zeigen, um den forschen Max Verstappen auf Distanz zu halten.“

The Guardian: „Niki Lauda war bei ihm, als Lewis Hamilton das Wunder von Monaco als Sieger vollendete. Irgendwann einmal, sagt Lewis, möchte er rund um die Welt so respektiert und anerkannt sein wie sein Freund und Mentor Niki Lauda. Nach dem Rennen wollte er Laudas Witwe Birgit anrufen, um danke zu sagen, und natürlich wird er auch bei der Trauerfeier am Mittwoch in Wien dabei sein.“

Autor: sid

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