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Die beiden Ferraris starten in Monza auf den hinteren Plätzen. © APA/afp / LUCA BRUNO

Monza: Ferrari im Qualifying chancenlos

Am meisten Arbeit zu verrichten hatten am Samstagnachmittag die Stewards in Monza. Allein in Q1 mussten sie 7 Fahrern die schnellste Runde streichen, weil die Boliden in der Parabolica mit allen 4 Rädern über die Streckenbegrenzung hinausgekommen sind.

Die Fahrer waren ihrerseits damit beschäftigt, sich im Windschatten-Poker auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke bei Mailand in die beste Position zu bringen. Sebastian Vettel im Ferrari schaffte das nicht und verpasste als 17. um 0,047 Sekunden das Q2 der Top-15, sein Teamkollege Charles Leclerc rettete sich als 11. in das 2. Qualifying-Segment. Dort war dann allerdings auch für den Monegassen Endstation, der Vorjahressieger wird beim Großen Preis von Italien auf Rang 13 starten. Beim 999. Grand-Prix für Ferrari starten die „Roten“, wie schon zuletzt in Spa, nicht aus den Top-10. Erstmals seit 1984 ist kein Ferrari-Pilot in Monza auf den Startplätzen 1 bis 10, damals waren es Michele Alboreto und René Arnoux.

Mit 1.19,092 Minuten pulverisierte Lewis Hamilton in Q2 den alten Rundenrekord von Kimi Räikkönnen (1.19,119 Minuten). Am Ende von Q2 verbesserte Valtteri Bottas den Rundenrekord auf 1.18,952 Minuten.

Im Kampf um die Pole in Q3 zauberte Hamilton in 1.18,887 Minuten einen neuen Streckenrekord in den Asphalt von Monza, für den Weltmeister ist es die 94. Poleposition seiner Karriere. Auf Startplatz 2 geht Bottas ins Rennen, vor Überraschungsmann Carlos Sainz Jr. im McLaren auf Platz 3. Detail am Rande: Es war das erste Qualifying für Mercedes ohne den verbotenen „Party-Modus“ auf einer schnellen Runde.

Der Große Preis von Italien beginnt am Sonntag um 15.10 Uhr.


Qualifying Monza, Endstand:

Autor: zor

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