5 Formel 1

Charles Leclerc freut sich über die Pole Position. © AP / Luca Bruno

Monza-Quali endet im Chaos – Pole für Leclerc

Charles Leclerc nimmt auch den Formel-1-Grand-Prix von Italien aus der ersten Position in Angriff.

Der 21-jährige Ferrari-Pilot entschied am Samstag ein kurioses Qualifying von Monza 39 Tausendstelsekunden vor WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton für sich. Dritter einer Qualifikation, die mit einer Runde in „Steher-Manier“ endete, wurde Valtteri Bottas im zweiten Mercedes vor Sebastian Vettels Ferrari.

„Ich freue mich über die Pole Position, aber schade, dass es so ein Chaos war“, sagte Leclerc nach dem Qualifying. Er war der große Profiteur eines skurrilen Windschattenpokers. Weil keiner der Piloten kurz vor Schluss vorneweg fahren wollte, trödelte der PS-Tross die knapp sechs Kilometer dermaßen, dass die Topfahrer zu spät über die Start- und Ziellinie für eine letzte schnelle Runde kamen. Deshalb zählte die zuvor aufgestellte Zeit.

„Man braucht nicht versuchen, es zu erklären“, betonte Vettel: „Es ist schwachsinnig. Aber ohne Windschatten die Runde zu starten, ist genauso irrsinnig. Die Absprache war anders“, sagte er. Vom „Anti-Höhepunkt“ sprach Hamilton, der seine siebte Pole in Italien um gerade mal 39 Tausendstelsekunden auf Lerclerc verpasste.

Die Quali-Ergebnisse

Vor dem Heimrennen der Scuderia hat Hamilton im WM-Klassement 268 Punkte, Bottas ist Zweiter (203). Danach folgt Verstappen (181), der im Rennen am Sonntag (15.10 Uhr/live ORF1, Sky und RTL) wegen eines Motorenwechsels vor Ablauf der Frist von hinten starten muss.

Der viertplatzierte Vettel (169) könnte just in diesem für Ferrari so bedeutenden GP von seinem aufstrebenden Teamkollegen Leclerc (157) im Klassement überflügelt werden.

Autor: am/apa/dpa

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