5 Formel 1

Nico Rosberg, ehemaliger Formel-1-Star. © APA / HERBERT NEUBAUER

Rosberg stichelt gegen Hamilton

Lewis Hamiltons ehemaliger Teamkollege Nico Rosberg nutzte die schwache Leistung des geschwächten Briten zuletzt für ordentlich Kritik.

Der einfache Weltmeister (2016) ist der Meinung, dass Max Verstappen im Klassement durch Hamiltons Deutschland-Patzer vor ihm liegen würde, wenn Verstappen auch in einem Mercedes fahren würde. „Verstappen ist im Moment der beste Fahrer da draußen“, meinte Rosberg über den Hockenheim-Sieger.

Bereits nach dem Deutschland-GP, bei dem Lewis Hamilton nach einigen Fehlern nur auf Rang 9 gelandet ist, hatte Rosberg gesagt: „Es ist unglaublich. Ich glaube nicht, dass ich Lewis jemals zuvor zwei so katastrophale Fehler habe machen sehen – zumindest schon seit sehr, sehr langer Zeit nicht mehr.“ Und weiter: „Ich denke, gegen Ende des Rennens hat er dann etwas aufgegeben, denn er schaffte es nur an den beiden Williams vorbei – während Vettel einen Gegner nach dem anderen schnappte. Vielleicht lag es daran, dass er gesundheitlich angeschlagen war.“

Hamilton selbst hätte jedenfalls keine Angst vor einem teaminternen Konkurrenten wie Max Verstappen. „In gewisser Weise wäre es gut für mich“, meinte der fünfmalige Formel-1-Weltmeister stattdessen sogar und erklärte, warum er sich der vermeintlich härtesten Herausforderung mit dem niederländischen Kompromisslos-Fahrer bei Mercedes stellen würde.

Hamilton ist entspannt
Er lese Geschichten, dass er und der Red-Bull-Star unterschiedliche Autos hätten und er Verstappen nur deswegen schlage. Beide im gleichen Team hieße für Hamilton: „Ich könnte zeigen, dass das nicht der Fall ist.“ Dass er orangefarbene Shorts trug, als er in Budapest entspannt über die Wunschkonstellation mancher Formel-1-Fans plauderte, dürfte unbeabsichtigt gewesen sein.

Hamilton kann das alles eigentlich fast egal sein, er führt im Klassement mit 41 Punkten vor Bottas, mit 63 vor Verstappen und mit 84 vor Sebastian Vettel im Ferrari. Hamilton fährt auch schon länger in einer eigenen Liga, ergänzte seine Erfolgsstory nach dem WM-Titel 2008 mit McLaren mit den Triumphen 2014, 2015, 2017 und 2018 im Mercedes und ist in diesem Jahr auf dem Weg zum sechsten WM-Gewinn. Daran ändern auch die jüngsten Leistungsdellen beim Großen Preis von Österreich mit Rang fünf und auf dem Hockenheimring mit dem neunten Platz kaum etwas.

Autor: dpa/det

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