5 Formel 1

Mercedes-Star Lewis Hamilton. © AFP / JOHN THYS

„So blöd kann man nicht sein“: Mercedes im Alarm-Modus

Ferrari ist plötzlich wieder „in“: Die letzten drei Formel-1-Rennen konnte die Scuderia allesamt für sich entscheiden. An eine Wende im Kampf um den Weltmeistertitel glaubt man im Mercedes-Rennstall aber nicht. Die Alarmglocken schrillen trotzdem.

Spa, Monza und Singapur: Ferrari trumpfte zuletzt groß auf und hat sich durch Charles Leclerc (Spa und Monza) sowie Sebastian Vettel (Singapur) drei Siege en suite gekrallt. Mercedes biss dagegen immer in den sauren Apfel, zuletzt in Singapur schaffte es weder WM-Leader Lewis Hamilton noch Valtteri Bottas aufs Podest.

Für die Silberpfeile sehr ärgerlich, aber kein Drama. „Du musst jetzt schauen, dass du nicht die Dynamik brichst. Das Pendel kann schnell in die andere Richtung gehen“, erklärte Teamchef Toto Wolff gegenüber der Kronen-Zeitung .

Mercedes-Teamchef Toto Wolff: „Dürfen nicht verrückt werden.“ © AFP / ANDREJ ISAKOVIC

Angst, den WM-Titel mit Hamilton noch zu verspielen, hat man im Mercedes-Lager aber keine. „Wir dürfen uns jetzt auch nicht verrückt machen lassen. Hamilton hat in der Meisterschaft 96 Punkte Vorsprung, das sind vier Rennsiege. Und so blöd kann man nicht sein, dass man diesen Vorsprung noch vergeigt.“
Wolff mahnt zur Bescheidenheit
Trotzdem müsse man bescheiden bleiben. „Denn du kannst es vergeigen. Die drei Watschen sind sicher charakterbildend, weil es besteht immer die Gefahr gibt, dass du einmal Siege für selbstverständlich nimmst. Das sind sie aber nicht.“

Bereits am Sonntag wird’s den nächsten spannenden Kampf um den Sieg geben. Dann steht in Sotschi der Große Preis von Russland an.

Autor: det

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