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Mick Schumacher schaut zu Sebastian Vettel auf © SID/AFP / ANDREJ ISAKOVIC

Vettel für Mick Schumacher ein Mentor

Für Mick Schumacher ist der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel in die Rolle eines Freundes und Mentors hineingewachsen.

„Ich glaube, was mein Papa für Sebastian war, ist Sebastian für mich. Jemand, der einem eng verbunden ist und mit dem ich über Motorsport reden kann“, sagte der Formel-2-Fahrer im Interview mit motorsport-magazin.com.

Ferrari-Star Vettel (32) sei jemand, der „doch ein paar mehr Jahre im Sport auf dem Buckel hat. Da hilft jeder Wortaustausch mit ihm“, erklärte der 20 Jahre alte Sohn von Michael Schumacher. Der Formel-1-Rekordchampion (50) wiederum hatte den jungen Heppenheimer Vettel zu gemeinsamen Zeiten in der Motorsport-Königsklasse unterstützt.

Förderung durch Ferrari
Berührungspunkte mit Vettel hat Mick Schumacher nicht zuletzt aufgrund seiner Förderung durch die Fahrerakademie von Ferrari, welcher der Prema-Pilot seit Jahresbeginn angehört. Die Entscheidung für die Ferrari Driver Academy sei ihm überaus leicht gefallen, erklärte der Formel-3-Europameister von 2018: „Ich bin hier groß geworden und mit Ausnahme einer Saison immer für italienische Teams gefahren. Die Leidenschaft, die sie für den Motorsport haben, ist sehr schön. Bei Ferrari merkt man das umso mehr.“

Mick Schumachers Beziehung zu Ferrari begann gewissermaßen mit seiner Geburt im Jahr 1999. Sein Vater Michael fuhr da bereits drei Jahre für die Scuderia in der Formel 1, von 2000 bis 2004 gewann er mit den Roten die Weltmeisterschaft. Nach seinem ersten Rücktritt 2006 ließ Schumacher sein Know-how in die Serienentwicklung der Sportwagen-Edelschmiede einfließen - etwas, das für Mick Schumacher heute noch nachhallt: „Ich spüre die DNS meines Vaters in jedem Ferrari. Das macht mich stolz.“

Autor: sid

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