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Marcel Hirscher trauert um Niki Lauda. © AFP / JAVIER SORIANO

Von Hirscher bis Schwarzenegger: Trauer um Niki Lauda

Der Tod von Niki Lauda hat Österreich und den Motorsport wenige Tage vor dem Formel-1-Klassiker in Monaco tief getroffen. Ehemalige Wegbegleiter, Spitzensportler und Promis reagierten betroffen auf das Ableben der Formel-1-Legende.

„Ein ganz Großer und Schillernder, ein Idol und ehrgeiziger Kämpfer“, schrieb Bundespräsident Alexander Van der Bellen .

Marcel Hirscher (Ski-Superstar): „Niki Lauda war der Mann, für den das Wort Rennfahrer erfunden wurde. Er galt und gilt weltweit als Ikone des Motorsports. Doch darüber hinaus ist er für mich ein einmaliges Beispiel, dass man niemals aufgeben darf. Er hatte viele schwere Rückschläge in seinem Leben erlitten und ist immer wieder aufgestanden. So wird er mir in Erinnerung bleiben.“

„Er verkörperte Heldentum, Menschlichkeit und Aufrichtigkeit auf und abseits der Strecke“, schrieb der Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff über seinen am Montagabend in Zürich verstorbenen Landsmann.

„Er wird immer in unseren Herzen und denen aller Ferrari-Fans sein“
Ferrari-Rennstall
Formel-1-Rennstall Ferrari : „Alle bei Ferrari sind tief traurig über die Nachricht vom Tod unseres lieben Freundes Niki Lauda. Er hat zwei seiner drei Weltmeisterschaften bei uns gewonnen und wird immer in unseren Herzen und in denen aller Ferrari-Fans sein.“

Ex-ORF-Kommentator Heinz Prüller sagte: „Was Niki in seine 70 Jahre hineingelegt hat, ist unglaublich. Was ihn geprägt hat, war seine Menschlichkeit.“
„Ich habe einen Freund verloren“
Gerhard Berger
Betroffen über den Tod von Lauda zeigte sich auch dessen Freund Gerhard Berger (59). „Ich habe einen Freund und Österreich seinen größten und weltweit bekanntesten Sportler verloren. Wenn der Begriff 'Legende' auf jemanden zutrifft, dann auf ihn“, meinte der Tiroler. „Die Vorstellung, sein rotes Kapperl nicht mehr durchs Fahrerlager gehen zu sehen, verändert alles“.

„RIP Niki“, postete der aktuelle Mercedes-Pilot Valtteri Bottas schlicht auf Twitter. Vorerst ohne Kommentar blieb der Account seines Teamkollegen Lewis Hamilton, der aktueller Formel-1-Champion und WM-Spitzenreiter ist.

Lauda sei „als Champion geboren und als Champion gestorben“, betonte Arturo Merzario , der Niki Lauda 1976 nach dessen Feuerunfall auf dem Nürburgring das Leben gerettet hatte.
„Er war ein österreichischer Schatz“
Arnold Schwarzenegger
„Es gibt Champions, Leute mit Erfolgen, aber hier verlieren wir einen Ehrenmann, der sich nie beschwert hat“, der Franzose Alain Prost , 1984-1985 bei McLaren der letzte Teamkollege Laudas in der Motorsport-„Königsklasse“.

„Niki war ein Champion. Er war eine Ikone. Er war ein österreichischer Schatz“, ließ Weltstar Arnold Schwarzenegger wissen.

Autor: zor

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