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Monaco: Mick Schumacher (rechts) war in einer Kollision verwickelt. © AFP / ANDREJ ISAKOVIC

Formel 2: Schumacher sorgt mit Kollision für Rennunterbrechung

Mick Schumacher (20) hat in der Formel 2 beim Hauptrennen des vierten Saisonwochenendes in Monaco für eine Rennunterbrechung gesorgt.

Der nach seinem Boxenstopp auf Position zehn liegende Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher kollidierte in der 20. Runde mit der vor ihm fahrenden Tatiana Calderon (Venezuela).

Die Rennleitung belegte Schumacher mit einer Durchfahrtsstrafe wegen Verursachens der Kollision sowie mit einer Fünf-Sekunden-Zeitstrafe, weil er in einer anderen Situation die Strecke verlassen und dadurch einen Vorteil erzielt hatte.

Der Rookie vom Prema-Team, Formel-3-Europameister von 2018, wollte sich in der engen Rascasse-Doppelrechtskurve an der Arden-Pilotin vorbeischieben. Zunächst drehte Schumacher Calderons Boliden, dann kam es zum Kontakt mit der Nase seines Prema. Die Strecke war in der Folge an dieser Stelle nicht mehr passierbar, die Rennleitung unterbrach das Rennen für eine halbe Stunde.

Schumacher konnte beim Neustart aus der Boxengasse von Position zehn das Rennen wieder aufnehmen, allerdings wurde er bald danach von der Rennleitung bestraft.

Schumacher hatte sich für das Rennen im Fürstentum am Donnertag als Vierter qualifiziert. Sein bislang bestes Rennergebnis im Unterbau der Formel 1 ist ein fünfter Rang im April in Baku, in Aserbaidschans Hauptstadt hatte er als Sechster auch sein bis dato bestes Qualifying-Resultat erzielt. Bei den letzten beiden Rennen in Barcelona hatte Schumacher die Punkteränge verpasst.

Autor: sid

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