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Valentino Rossi steht vor seiner 26. WM-Saison © APA/afp / JEAN-FRANCOIS MONIER

Das Wichtigste zum Start der Moto-GP-WM

Im vergangenen Jahr gab es wegen der Corona-Pandemie nur 14 Rennen, diesmal sind es 19. Alles Wissenswerte im Überblick.


Wie sieht das Programm aus?
Geplant waren ursprünglich 20 Rennen, doch bereits vor dem Saisonstart musste der Kalender angepasst werden. Jetzt stehen 19 Rennen im Plan, im Vorjahr waren es nur 14. Die Veranstaltungen in Austin (USA) und Termas de Rio Hondo (Argentinien) wurden coronabedingt auf ungewisse Zeit verschoben. Stattdessen gibt es zwei Rennen in Doha (Katar). Zudem rückte Portimão (Portugal) wie im Vorjahr als Ersatzort in den Kalender. Vorerst finden die Rennen unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Gibt der mehrfache Weltmeister Marc Marquez sein Comeback?
Seit seiner missglückten Rückkehr nach dem Sturz im Juli 2020 saß Marquez nicht mehr auf seiner Werks-Honda. Im Dezember wurde der Spanier zum dritten Mal am rechten Arm operiert. Seitdem verbessert sich sein gesundheitlicher Zustand von Woche zu Woche. Doch ein Comeback beim Saisonauftakt ist nicht möglich. Honda-Testpilot Stefan Bradl aus Zahling springt wie im Vorjahr als Ersatz ein.

Welche Chancen hat Valentino Rossi im Alter von 42 Jahren?
Valentino Rossi steht vor seiner 26. WM-Saison. Im Feld der MotoGP ist der Italiener der mit Abstand älteste Fahrer. Im Vorjahr erlebte er eine enttäuschende Saison. Die jüngste WM-Serie als Yamaha-Werkspilot beendete der Publikumsliebling nur als 15. In diesem Jahr tritt Rossi für das private Petronas-Team aus Malaysia an. Yamaha stellt ihm dennoch aktuelles Werksmaterial zur Verfügung. Rossi strebt in diesem Jahr Top-3-Ergebnisse an. Zu den WM-Favoriten zählt er aber nicht. Sollte er mit seinen Resultaten zufrieden sein, möchte er auch 2022 in der MotoGP fahren.

Wer sind die Favoriten in der MotoGP?
Beim letzten Test in Katar fuhr Ducati mit dem Australier Jack Miller die Bestzeit. Ebenfalls schnell waren die Yamaha-Piloten Maverick Vinales (Spanien), Fabio Quartararo (Frankreich) und Franco Morbidelli (Italien). Mit Weltmeister Joan Mir und seinem Suzuki-Teamkollegen Alex Rins (beide Spanien) ist ebenfalls zu rechnen. Sollte Ex-Weltmeister Marc Marquez weitere Rennen verpassen, muss Honda auf Neuzugang Pol Espargaro (Spanien) hoffen.

Autor: dl/dpa

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