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Jack Miller (vorne) und Fabio Quartararo führten die längste Zeit das Fahrerfeld an: Am Ende rutschte letzterer bis auf Platz 13 zurück. © APA/afp / PIERRE-PHILIPPE MARCOU

Ducati-Double in Jerez: Miller vor Bagnaia, Quartararo abgeschlagen

Beim Grand Prix in Spanien jubelt Australien – und Italien. Jack Miller hat sich in Jerez auf seiner Ducati vor Teamkollege Francesco Bagnaia und dem Japaner Takaaki Nakagami durchgesetzt. Vorjahressieger und Pole-Starter Fabio Quartararo wurde abgeschlagener 13. .

Dabei dürfte es bei Quartararo ein technisches Problem gegeben haben, denn der Franzose, der 2020 und 2019 in Jerez gewonnen hatte, war in der ersten Rennhälfte klar tonangebend. Nach einem schlechten Start auf Platz 4 zurückgerutscht holte er Fahrer nach Fahrer ein und führte für längere Zeit das Fahrerfeld mit zwei Sekunden vor Miller an. Ab Runde 12 begann der Vorsprung aber dahinzuschmelzen und einer nach dem anderen überholte den frustrierten Quartararo. Platz 13 auf einer seiner Lieblingsstrecken dürfte dem 22-Jährigen quer im Magen liegen.


Davon proftierte vor allem Miller. Der Australier war stets der erste Verfolger von Quartararo und setzte sich am Ende vor seinem Teamkollegen Francesco Bagnaia durch. Für Ducati war der Spanien-Grand-Prix ein voller Erfolg.

Routinier Valentino Rossi landete auf dem abgeschlagenen 17. Platz. Ausfälle gab es drei, wobei vor allem einer aufsehenerregend war. Alex Marquez rutschte schon früh weg und deutete an, dass er sich an der Schulter bzw. dem Oberarm verletzt haben könnte. Zur Erinnerung: Sein Bruder Marc war erst vor kurzem in die MotoGP zurückgekehrt, nachdem er sich von einem hartnäckigen Oberarm-Bruch erholt hatte.

Autor: fs

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