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Peter Fill schnuppert in das Trainer-Geschäft rein. © Peter Fill

Die neue Karriere des Peter Fill

Seine Laufbahn als Ski-Rennläufer hat Peter Fill im Februar dieses Jahres beendet. Lange ist es in der „Pension“ des Kastelruthers aber nicht ruhig geblieben.

In einem Interview mit SportNews hatte Fill im April erklärt, dass er auf lange Sicht im Trainer-Business Fuß fassen möchte. Das ist jetzt schneller eingetroffen als erwartet. In der vergangenen Woche war der 37-Jährge schon auf dem Stilfser Joch, wo er als Trainer der Sichtungsgruppe der italienischen Nationalmannschaft engagiert war. Wobei Trainer (noch) das falsche Wort ist. „Weil ich den Trainerschein noch nicht habe, bin ich zurzeit ein Berater. Mitte November werde ich aber einen Trainerkurs machen, dann bekomme ich hoffentlich den Schein“, erklärt Fill gegenüber SportNews.


Allerdings ist er noch nicht fix im Trainergeschäft drin. „Bis die Weltcup-Saison im Dezember richtig losgeht, helfe ich ein bisschen aus und schnuppere in dieses für mich neue Umfeld rein“, so der Familienvater. Einer fixen Mannschaft des Nationalteams ist er nicht zugeteilt worden, stattdessen wird er bei verschiedenen Teams einen Einblick in das Trainer-Business bekommen und seine Erfahrung weitergeben. Denn eigentlich wäre Fill heuer für ganz etwas anderes eingeplant gewesen.

Sponsoren-Betreuer als neue Aufgabe
„Eigentlich wäre geplant gewesen, dass ich heuer bei den Weltcuprennen dabei bin und dort die Funktion habe, die Sponsoren des italienischen Verbandes zu begleiten. Da wäre ich dann beispielsweise mal mit den Sponsoren einen Nachmittag Skifahren gegangen oder hätte mit ihnen eine Pistenbesichtigung gemacht. Das wäre vor allem für die Weltmeisterschaft in Cortina wichtig gewesen. Allerdings könnte das wegen der Corona-Situation alles etwas kompliziert werden“, erklärt der dreifache Kugel-Gewinner.

Insgesamt 355 Mal war Peter Fill im Weltcup an den Start gegangen.


Auf lange Sicht gesehen will sich Fill aber schon in der Welt der Trainer einnisten. „Das würde mir schon sehr taugen. Ich war Anfang August schon einmal mit der C- und B-Mannschaft mit, das war eine extrem interessante Erfahrung. Es ist schon cool, mit den jungen Wilden mitzugehen, die haben einen gewaltigen Ehrgeiz“, schwärmt der Routinier. Eines ist jedenfalls sicher: Der hiesigen Ski-Welt gehen die Erfahrung und die Klasse des Peter Fill nicht verloren.

Autor: det

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