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Jakob Fuglsang war nicht zu schlagen. © AP / Olivier Matthys

Fuglsang siegt bei Lüttich-Bastogne-Lüttich

Jakob Fuglsang hat sich mit dem Sieg beim Radsport-Monument Lüttich-Bastogne-Lüttich für eine unglücklich verlaufene Klassiker-Saison entschädigt. Der 34-Jährige vom Team Astana siegte am Sonntag nach 256 km durch das nasskalte Belgien als Solist.

Nach dem Start setzte sich eine achtköpfige Spitzengruppe frühzeitig ab. Nach der Wende in Bastogne - die Kleinstadt in den Ardennen war nach etwas mehr als 100 Kilometern passiert worden - betrug der Vorsprung noch rund sechs Minuten. 70 km vor dem Ziel wurde der letzte Ausreißer eingeholt.

In der Folge scheiterten diverse weitere Fluchtversuche. Erst Fuglsang gelang es im Finale, eine Lücke zum Feld herauszufahren. Der Däne setzte sich zunächst mit Davide Formolo und Michael Woods vom Peleton ab, anschließend sorgte er mit einer Attacke am letzten Anstieg für die Entscheidung zu seinem Gunsten. Formolo landete auf Platz zwei, den dritten Rang holte sein Teamkollege Maximillian Schachmann. Der spanische Weltmeister Alejandro Valverde (Movistar), viermaliger Sieger des Rennens, war bereits 105 km vor dem Ziel vom Rad gestiegen.

Lüttich-Bastogne-Lüttich bildet traditionell den Abschluss der Frühjahrs-Klassiker. Das Rennen zählt neben Mailand-Sanremo (März), der Flandern-Rundfahrt, Paris-Roubaix (beide April) und der Lombardei-Rundfahrt (12. Oktober) zu den fünf "Monumenten des Radsports". Zudem endete mit Lüttich-Bastogne-Lüttich die Ardennen-Trilogie, die das Amstel Gold Race und den Fleche Wallonne einschließt.

Autor: sid

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