A Radsport

Die Gesamtsieger des Giro delle Dolomiti: Thomas Gschnitzer und Julia Jedelhauser. © hkMedia

Giro delle Dolomiti findet erfolgreichen Abschluss

Die 44. Ausgabe der traditionsreichen Rad-Rundfahrt durch die Dolomiten ist am Samstag zu Ende gegangen. Zum Abschluss stand das Mannschaftszeitfahren auf dem Programm.

Zum letzten Mal im Rahmen des Giro delle Dolomiti 2021 brachen die Radsportlerinnen und -sportler aus 25 verschiedenen Nationen von der Messe Bozen auf. Für sie ging es dieses Mal in die Bozner Altstadt, weiter nach Frangart und von dort hinauf nach Girlan, wo der 2 km lange Giro Sprint anstand. Dieses zwei Kilometer kurze Zeitfahren, das nicht in die Gesamtwertung einfließt, gewann der Spanier Iraitz Goñi Diaz (4.30 Minuten), während bei den Frauen einmal mehr Gesamtsiegerin Julia Jedelhauser aus Marktoberdorf im Allgäu nicht zu schlagen war (5.41).


Über Eppan, Kaltern, Tramin und vorbei an Kurtatsch ging es bis nach Kurtinig, wo am späten Vormittag das 15,7 km lange Team-Zeitfahren begann. Insgesamt 31 Mannschaften mit mindestens vier und maximal fünf Teilnehmern hatten sich dafür angemeldet. Der Sieg ging an das Team Attutta, das sich aus Simone Piccina, Luca Mazzurana, Luca Monterosso, Michele Lisi und Christian Dallago zusammensetzte. Das Quintett bewältige die Strecke in 19.04 Minuten mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 49,391 Kilometern pro Stunde.

Das Zeitfahren sorgt für Abwechslung
Mit 57 Sekunden Rückstand belegte die Mannschaft Berlin+Friends den zweiten Rang (Burkhard Vollbracht, David Volkmann, Sebstian Hoff, Jan Annas und Thomas Mai), während sich das DGD Racing Team (Martijn Veling, Abel Wolterbeek, Moritz Egert, Sebastian Bechtel und Daniel Günzel) mit einer Zeit von 20.15 Minuten an dritter Stelle einreihte. Der Veloce Club 36.5 mit Johan Kolmodin, Frank Scharfscheer, Mario Kummer, Sara Bader und Marco Piccin war das schnellste Mixed-Team mit einer Zeit von 21.30 Minuten, während Renate Kaser, Francesca Sassani, Liviana Faoro und Julia Jedelhauser – die „Gnocche a Manetta“ – das beste Frauenteam stellten (23.47).

Der Veloce Clube stellte das schnellste Mixed-Team des Bewerbs. © Christoph Niederkofler / hkMedia

Die Strecke, auf dem die Team-Crono ausgetragen wurde, konnte auch alleine bewältigt werden. Knapp 100 Teilnehmer entschieden sich für diese Variante. Hier war wie schon beim Giro Sprint Goñi Diaz das Maß aller Dinge, der das Ziel nach 21.26 Minuten erreichte – eine Sekunde vor den beiden Deutschen Max Hartwig und Marc Sielhöfer. Auch die schnellste Frau, Monika Dietl aus Freising, ging das hohe Tempo mit. Sie büßte lediglich vier Sekunden auf Goñi Diaz ein.
Die Veranstalter ziehen eine sehr positive Bilanz
Die Gesamtsieger des 44. Giro delle Dolomiti standen bereits am Freitag nach dem letzten von insgesamt fünf Bergzeitfahren von St. Zyprian in Tiers über den Nigerpass bis nach Carezza fest. Bei den Männern setzte sich der Sterzinger Thomas Gschnitzer mit einer Gesamtzeit von 1:39.12 Stunden durch, während die Deutsche Julia Jedelhauser bei den Frauen in 2:02.33 Stunden triumphierte.

Bei der Siegerehrung am frühen Nachmittag in der Messe Bozen zeigten sich die Teilnehmer begeistert vom Event, das trotz Corona-Pandemie reibungslos über die Bühne gebracht werden konnte. Das Organisationskomitee vom ASD Giro delle Dolomiti wurde von positiven Rückmeldungen geradezu überhäuft. „Wir sind sehr froh, dass diese besondere Ausgabe stattfinden konnte. Am meisten freut es uns, dass der Giro delle Dolomiti verletzungsfrei über die Bühne ging. Das positive Feedback bestärkt uns, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen“, sagte OK-Präsidentin Bettina Ravanelli abschließend, die das verantwortungsvolle Amt im Spätherbst übernommen hatte.

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