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Morath und Paez sitzen auf dem Thron. © Kronplatzking / Daniel Niederkofler

Morath und Paez erobern den Thron am Kronplatz

Das neue Herrscherpaar vom Kronplatz heißt Adelheid Morath und Leon Hector Leonardo Paez, nachdem sie auf der langen Distanz der diesjährigen Auflage eines der beliebtesten MTB-Marathons in den Dolomiten, in ihren jeweiligen Kategorien gewonnen haben.

Der Kronplatz King MTB-Marathon ist zum 6. Mal ausgetragen worden und in diesem Jahr zählt das Rennen zur Marathonman Europe Serie und war gleichzeitig auch eine Vorentscheidung für die italienischen WM-Nominierungen. Neben den ca. 70 Elite-Fahrer:innen haben sich weitere 500 Radsportler:innen aus 16 Nationen auf den 64 km mit 3.150 Höhenmetern der King Marathon Distanz und den 49 km mit 2160 m+ der Prince Classic gefightet und den Zuschauern ein spannendes „Point to Point“-Rennen geboten. Eine der Charakteristika des Kronplatz King Marathons sind eben der Start im Ort St. Vigil auf 1.200 m und das Ziel am Gipfel des bekannten Skiberges Kronplatz auf 2.275 m Meereshöhe.


Auch in diesem Jahr hatten viele Topathleten aus den UCI-Worldseries gemeldet, allen voran Leonardo Paez und Aleksei Medvedev, mit ihrem gesamten Team Soudal Lee Cougan, der frischgebackene MTB-Marathon-Europameister Fabian Rabensteiner, der Südtiroler, der praktisch ein Heimrennen hatte belegte den ausgezeichneten 4. Rang. Zudem war auch der Italiener Samuele Porro mit am Start, während bei den Frauen die Namen der HERO-Siegerin 2022, Adelheid Morath und der Dolomiti-Superbike-Siegerin, Claudia Peretti hervorstachen. Die guten Wetterbedingungen, wenn sie auch recht wechselhaft waren, haben die Athleten ab dem Start um 08.00 h auf der langen Strecke und 30 Minuten später auf der Kürzeren, begleitet.

Den Fahrern erwarteten anstrengende Aufstiege und ein spektakuläres Panorama. © Kronplatzking / Ivan Goller


Bei den Männern Elite hat sich der Konkurrenzkampf sofort bemerkbar gemacht, mit häufigen Führungswechseln an der Spitze, solange die Favoritengruppe noch kompakt war. Am Ende hat es jedoch Leon Hector Leonardo Paez (COL) geschafft und ist als erster am Fuße der Friedensglocke Concordia 2000 über die Ziellinie gefahren. So hat er sich den Titel des Königs vom Kronplatz und die goldene Krone 2022 mit einer Gesamtzeit von 3:17.43,9 gesichert. Die Ehrenplätze gingen hingegen an Aleksei Medvedev (RUS) mit 2.18,6 Rückstand und an Daniele Mensi (ITA) mit 3.27,5 Rückstand.

Adelheid Morath siegt bei den Frauen

Die neue Königin vom Kronplatz heißt hingegen Adelheid Morath, nach einem harten Kampf, der für sie nach 4:00.50,9 im Ziel endet. Somit lässt sie ihre Verfolgerinnen Chiara Burato als Zweite mit 17.27,3 Rückstand und Costanza Fasolis als Dritte mit 17.47,8 Rückstand hinter sich. Bombastisch wie jedes Jahr das Siegerfoto mit dem neuen Königspaar vom Kronplatz, gekrönt und eingekleidet von Rennchef Maurizio Kastlunger.

Auf der kürzeren Distanz, der Prince Classic über 49 km und etwas mehr als 2000 Höhenmetern, haben sich Simon Schupfer (AUT) bei den Männern mit der Endzeit von 2:35.39,5 und Lorena Zocca (ITA) bei den Frauen mit einer Rennzeit von 3:23.12,7 hervorgetan.

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