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Zweikampf in Nals zwischen Flückiger und Tempier © Vitesse

Schweiz dominiert in Nals

Bei seiner ersten Teilnahme am Marlene Südtirol Sunshine Race bestimmte der 29-jährige Mathias Flückiger vom Thömus-RN Racing Team das Rennen in Nals.

Im Sprint ließ er den Franzosen Stephane Tempier hinter sich, dessen Landsmann Maxime Marotte wurde Dritter.

Der anspruchsvolle Rundkurs in Nals ist üblicherweise nichts für Debütanten, am Sonntag aber lag die Betonung auf „üblicherweise“. Denn Mathias Flückiger war mit seinem Sieg bei der 18. Ausgabe des Marlene Südtirol Sunshine Race die Ausnahme. Bereits nach der Besichtigung am Samstag erklärte der Schweizer: „Die Strecke gefällt mir sehr, ich denke ich kann ein Wörtchen mitreden“.

Stephane Tempier war der größte Gegner von Flückiger: der Biker vom Team Bianchi Countervail platzierte sich auf dem zweiten Rang und holte sich damit das dritte Podium beim Klassiker im Etschtal. Der Drittplatzierte Maxime Marotte kam mit über einer Minute Rückstand auf das Spitzenduo ins Ziel.

Europameister Florian Vogel (Focus XC Team) wurde Vierter, dahinter der beste Italiener Gioele Bertolini (Team Focus Selle Italia). Enttäuschend verlaufen ist das Rennen hingegen für Marco Aurelio Fontana (Team Bianchi Countervail), der Vorjahressieger kam als Elfter ins Ziel. Bester Südtiroler auf Platz 15 ist Fabian Rabensteiner, der Eisacktaler verwies seinen „Nachbarn“ Gerhard Kerschbaumer aus Verdings auf Platz 16.

Doppelsieg für Schweiz bei den Damen

Bei den Damen unterbrach U23-Weltmeisterin Sina Frei die Domäne der Seriensiegerin Gunn-Rita Dahle. Die Schweizerin setzte sich vom Start weg gemeinsam mit Dahle und der Polin Maja Wloszczowska ab. Die Polin kam im weiteren Rennverlauf zu Sturz und konnte nicht mehr um den Sieg mitfahren. Hingegen konnte im zweiten Teil des Rennens die Schweizerin Linda Indergand das Feld von hinten aufrollen, die zuerst Wloszczowska und dann Dahle überholte. Im Ziel hatte Indergand elf Sekunden Rückstand auf die Siegerin.


Nächste Etappe: San Marino

Die sechs Führenden werden bereits nächsten Sonntag in San Marino versuchen ihr Leader-Trikot zu verteidigen. Es wird die erste Etappe in der 18. jährigen Geschichte der „Internazionali d’Italia-Series“ sein, die auf ausländischen Boden stattfindet.


Autor: zor

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