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Johannes von Klebelsberg in seinem Lokal in Bozen.

Vom Bistro auf die Downhill-Strecke

Gastronomie und Radsport: Diese Mischung schmeckt dem Downhiller Johannes von Klebelsberg. Mit einem neuen Projekt in Bozen erfüllt er sich einen Traum.

„Ich wollte zurück nach Südtirol, auch wegen dem Radsport. Hier sind die Trainingsmöglichkeiten einfach besser. Und mit dem Lokal ergab sich eine große Chance“, betont Johannes von Klebelsberg. Vor rund 2 Wochen hat er das „Vicino Bike & Bistro“ in der Perathoner-Straße in Bozen eröffnet.


Von Klebelsberg, der rund eineinhalb Jahre lang in München im Restaurant seines Bruders Valentin als Geschäftsführer gearbeitet hat, erfüllte sich mit seinen eigenen Lokal in Bozen sozusagen einen Traum – und lässt mit einem besonderen Konzept aufhorchen.

Treffpunkt für den Radsportler
„Radsport und Gastlokal wird verbunden“, erklärt der 25-Jährige. Neben dem Bistro mit einigen Mahlzeiten und einem reichhaltigen Mittagsangebot befindet sich eine kleine Radwerkstatt. Hier will von Klebelsberg einen „Sofort-Service“ etablieren. Der Plan: Radler können hier ihr Rad reparieren und derweil etwas trinken oder essen.

Ohnehin soll das Lokal, sobald sich die Corona-Lage wieder etwas beruhigt hat, auch zum Treffpunkt für die Radsport-Szene werden. „Weltcup-Übertragungen und Vorträge mit hochkarätigen Radsportlern sind geplant“, so von Klebelsberg.
Hüfte gebrochen
Für ihn selbst ist diese aufgrund der Coronavirus-Krise ohnehin abgespeckte Saison gelaufen. Vor 2 Monaten im Training hatte er sich bei einem Sturz die Hüfte gebrochen. Bei der Mountainbike-WM in Leogang (7. bis 11. Oktober) wird er bei den Downhill-Wettbewerben als Zuschauer sein Team GT Factory Racing unterstützen. Nachdem von Klebelsberg eine Saison ohne Mannschaft an den Start ging, wurde er zu Beginn des Jahres vom englischen Team unter Vertrag genommen.

Von Klebelsberg will in der nächsten Saison wieder angreifen. © Alex Luise


Auf die nächste Saison freut er sich umso mehr. Sein bisher bestes Weltcup-Ergebnis, Rang 13 im Jahre 2019 beim Rennen in Commezzadura im Val di Sole, wolle er übertreffen. „Und vielleicht ein Wörtchen um die Top-10 mitreden“, so der Bozner. Besucher seines Bistros dürfen sich jedenfalls schon jetzt über die ein oder andere spannende Geschichte aus der Downhill-Welt freuen.


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