A Radsport

Manuel Quinziato kam mit beträchtlichem Rückstand ins Ziel (Foto: Flickr BMC)

Polanc ist der Ätna-König - Quinziato verliert an Boden

Nach dem Ruhetag am Montag, wurde der Giro am Dienstagvormittag auf Sizilien mit der 4. Etappe fortgeführt. Bei der ersten richtigen Bergankunft der Radrundfahrt schnappte sich ein Außenseiter den Sieg. Das Rosa Trikot wechselte indessen neuerlich Besitzer.

Mit dem Endanstieg auf dem europaweithöchsten Vulkan, demÄtna, sollten sich zum ersten Mal die großen Favoriten, die auch bei den Bergetappen in den Alpen ganz vorne mitmischen werden, zeigen. Am Ende jedoch kam es anders: Der Slowene Jan Polanc (UAE Emirates) sicherte sich den Sieg, nachdem er mit einer Ausreißergruppe satte 179 Kilometer ganz vorne wegmarschierte.

Der hochgehandelte sizilianische Lokalmatador Vincenzo Nibali (Team Bahrain Merida) reihte sich als Zehnter ins Klassement ein. Er belegt im Gesamtklassement den vierten Platz. An der Spitze steht seit der heutigen Etappe der Luxemburger Bob Jungels (Quick-Step Floors).


Hiobsbotschaft für Quinziato-Team


Ein prominenter Fahrer erreichte das Ziel am Ätna nicht: Der BMC-Kapitän Rohan Dennis musste aufgrund einer Verletzung, die er sich in der dritten Etappe bei einem Sturz zugezogen hatte, die weiße Fahne hissen. Sein Teamkollege, der Bozner Manuel Quinziato, büste als 117. rund 23 Minuten ein.

Autor: sportnews

Kommentare ( ... )

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..