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Eva Lechner auf dem Weg zum Sieg in Cles (Foto: Treviso MTB/Alessandro Billiani)

Radcross: Eva Lechner ist wieder da

Die internationale Radcross-Saison hat begonnen. Für die Eppanerin Eva Lechner durchwegs erfolgreich. Mit einem Top-10-Platz in den USA, einem Sieg in Trient und Platz 11 in Belgien.

Am vergangenen Sonntag bestritt Eva Lechner ihr viertes Radcross-Weltcuprennen in dieser Saison. In Koksijde in Belgien kam die Eppanerin auf Rang elf, mit etwas mehr als zwei Minuten Rückstand auf die niederländische Siegerin Maud Kaptheijns.

Eva Lechner steht beim US-Team Clif-Luna unter Vertrag und sie hatgleich zu Beginn der Cross-Saison ein Top-10-Ergebnis eingefahren:Beim „Individual Jingle Cross“ Mitte September in Iowa City wurde die 32-JährigeZehnte, mit 1:20 Minuten Rückstand auf die Siegerin Katerina Nash aus Tschechien. Die Plätze zwei und drei gingen an Kaitlin Keough aus den USA und die Belgierin Sanne Cant.

Beim zweiten Weltcuprennen in Waterloo (USA) war für Eva Lechner krankheitsbedingt nichts zu holen, die folgende Erholungspause war mehr als notwendig.

Beim anschließenden „Heimrennen“ in Cles am Nonsberg konnte Eva Lechner das Crossrennen um die Trophäe “Nuovi Investimenti” gewinnen. Im Trikot der Italienmeisterin machte sie ihrem Namen alle Ehre und lies die junge Sara Casasola sowie Alessia Bulleri hinter sich. Mit etwas Abstand folgten Francesca Baroni und die Olangerin Anna Oberparleiter.

Eva Lechner ist eine Fixgröße in der Radcross-Szene, mit insgesamt drei Weltcupsiegen. In diesem Jahr war es schwierig für die Südtirolerin, zumindest auf dem Mountainbike war es wohl die schwerste Saison überhaupt. Nach dem Olympia-Jahr in Rio folgte ein Loch, vor allem psychisch. Nach all den Jahren konstant an der Weltspitze musste Eva Lechner von vorne beginnen. Neue Motivation tanken, neue Trainingsmethoden aufbauen und auch sonst Einiges umstellen. Auf dem Weg zurück können vor allem Erfolge helfen, und solche Erfolge hat Eva Lechner im Radcross.

Der Radcross-Weltcup geht am 19. November in Bogense in Dänemark weiter.


Autor: sportnews

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