E Rennrad

Hat Grund zum Jubeln: Julian Alaphilippe. © APA/afp / MARCO BERTORELLO

Alaphilippe erobert Imola und holt WM-Gold

Radprofi Julian Alaphilippe hat das WM-Straßenrennen in Imola gewonnen.

Der 28 Jahre alte Franzose, der als Mitfavorit ins Rennen gegangen war, setzte sich am Sonntag nach 258,2 Kilometern vor Wout van Aert aus Belgien und dem Schweizer Marc Hirschi durch.


Auf den insgesamt 9 Runden rund um das „Autodromo Enzo e Dino Ferrari“ von Imola hatten die Fahrer etwa 5000 Höhenmeter und 18 kurze, knackige Anstiege zu überwinden.

Die Zuschauer entlang der Strecke kamen auf ihre Kosten. © APA/afp / MARCO BERTORELLO

Alaphilippe hatte sich beim letzten Anstieg kurz vor dem Gipfel rund 12 Kilometer vor dem Ziel abgesetzt und siegte schlussendlich mit einem Vorsprung von 24 Sekunden. Hinter dem Franzosen gab es einen spannenden Zielsprint zwischen 5 Fahrern. Van Aert holte sich dabei Silber, Bronze ging an den Schweizer Hirschi. Der Pole Michal Kwiatkowski verpasste als 4. eine Medaille knapp, Platz 5 ging an den Dänen Jakob Fuglsang, Rang 6 an den Slowenen Pimoz Roglic. Damiano Caruso landete als bester „Azzurro“ auf dem 10. Platz.

Noch in der letzten Tour-Woche schien beim Alaphilippe die Luft raus – womöglich ein kluger Schachzug, holte er doch nun den ersten französischen WM-Titel seit Laurent Borochard 1997 und trat die Nachfolge des Dänen Mads Pedersen an. Unter anderem Pedersen und auch der dreimalige Weltmeister Peter Sagan aus der Slowakei waren diesmal nicht am Start.

Vor dem Rennen war Alexej Lutsenko positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Schlagwörter: radsport

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