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Der Belgier Wout van Aert hat den Auftakt zur WorldTour gewonnen. © APA/afp / MARCO BERTORELLO

Auftakt bei 40 Grad: Belgier siegt bei Strade Bianche

Wout van Aert hat den Sieg bei der 14. Auflage des italienischen Schotterrennens Strade Bianche errungen. Damit hat sich der Belgier den Sieg zur Auftakt eines wahren Mammutprogramms gesichert.

Den Sieg beim ersten WorldTour-Rennen nach über vier Monaten Corona-Zwangspause feierte der Belgier Wout Van Aert vor Davide Formolo aus Italien. Dritter wurde der deutsche Maximilian Schachmann.

40 Grad und staubige Schotterstraßen
Der Berliner fuhr bei dem Rennen, das wegen der Corona-Krise vom 7. März auf 1. August verschoben wurde, lange Zeit in der Spitzengruppe – trotz Temperaturen von bis zu 40 Grad im Schatten und 63 Streckenkilometern über die staubigen Schotterstraßen der Toskana.

Staub und Dreck: Die Strade Bianche sind berüchtigt für das schwierige Terrain. © APA/afp / MARCO BERTORELLO

Rund 13 Kilometer vor dem Ziel musste Schachmann den ehemaligen Cross-Weltmeister Van Aert ziehen lassen. Im Sprint um Platz zwei unterlag Schachmann seinem früheren Bora-hansgrohe-Teamkollegen Formolo.

Der Klassiker Strade Bianche war der Auftakt eines Mammutprogramms in der WorldTour. In 101 Tagen sollen alle großen Radrennen absolviert werden. Die Tour de France findet vom 29. August bis 20. September statt, der Giro d’Italia vom 3. bis 25. Oktober.

Autor: cst/dpa

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