E Rennrad

Wout Van Aert zählt zu den großen Favoriten. © APA/afp / DIRK WAEM

Duell Van der Poel vs. Van Aert geht in die nächste Runde

Mit der Flandern-Rundfahrt steht am Ostersonntag (ab 9.45 Uhr) das zweite der fünf Monumente der Radsport-Saison auf dem Programm.

Das populärste Eintagesrennen Belgiens ist bekannt für seine schmalen, holprigen Straßen, engen Kurven und ruppigen Anstiege, die meisten davon mit Kopfsteinen gepflastert. Die Bedingungen im Norden Belgiens sind oft rau.


Als Top-Favoriten kristallisieren sich ein Belgier, ein Niederländer und ein Franzose heraus. Vorjahressieger Mathieu van der Poel wird von Wout van Aert und Julian Alaphilippe gefordert. Wenn einer aus dem Trio antritt, bleibt der Konkurrenz meist nur das Staunen.

Julian Alaphilippe stürzte bei der letztjährigen Ausgabe schwer. © APA/afp / LUC CLAESSEN


Van Aert ist der große Hoffnungsträger der heimischen Fans. Der Kapitän des Teams Jumbo-Visma lieferte sich im vergangenen Oktober bei der Herbstausgabe der „Ronde“ ein Duell mit seinem niederländischen Dauerrivalen Van der Poel. Am Ende setzte sich von den beiden mehrfachen Cross-Weltmeistern Van der Poel im Zweimannsprint hauchdünn durch. Straßen-Weltmeister Julian Alaphilippe übersah indes ein langsamer werdendes Begleitmotorrad und verletzte sich bei der Kollision so schwer, dass er das Rennen aufgeben musste.
Gewohnte Streckenführung
Wie im vergangenen Jahr muss die Flandern-Rundfahrt wegen der Corona-Pandemie erneut ohne Zuschauer auskommen. Die Strecke präsentiert sich praktisch unverändert. Die ersten 100 km verlaufen relativ flach, erst dann wird es auf Kopfsteinpflaster richtig hart. 27 km vor dem Ziel wartet der Kruisberg, der oftmals für vorentscheidende Attacken genutzt wird. Dann folgen Oude Kwaremont und Paterberg, ehe es auf den letzten 13 km flach ins Ziel geht.

Autor: apa/sda

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2021 Sportnews - IT00853870210