E Rennrad

Biniam Girmay sorgte für eine Überraschung. © ANSA / MAURIZIO BRAMBATTI

Ein Afrikaner schreibt beim Giro d'Italia Geschichte

Biniam Girmay hat beim 105. Giro d'Italia ein weiteres Stück Radsport-Geschichte geschrieben.

Rund eineinhalb Monate nach seinem Überraschungssieg beim belgischen Klassiker Gent-Wevelgem gewann der 22-Jährige am Montag als erster Eritreer überhaupt eine Etappe bei einer der drei großen Landesrundfahrten. Nach 196 Kilometern über welliges Terrain von Pescara nach Jesi konnte sich Girmay im Sprint letztlich souverän gegen den niederländischen Auftaktsieger Mathieu van der Poel durchsetzten.


Eritrea ist übrigens ein Land im Nordosten von Afrika an der Küste des Roten Meeres. Es grenzt an Äthiopien, den Sudan und Dschibuti und hat rund 6 Millionen Einwohner. „Wir haben das Rennen kontrolliert, und ich muss mich bei meiner Mannschaft bedanken. Alles haben einen tollen Job gemacht. Ich bin so glücklich“, sagte der für das belgische Team Intermarché-Wanty-Gobert fahrende Girmay überglücklich im Anschluss an seinen zweiten Coup im Radsportjahr 2022.

Biniam Girmay (ganz links) setzte sich im Sprint durch. © APA/afp / LUCA BETTINI


Das Rosa Trikot des Spitzenreiters verteidigte erneut der Spanier Juan Pedro Lopez erfolgreich und führt mit zwölf Sekunden vor dem Portugiesen João Almeida. Auf der elften Etappe am Dienstag dürften die Sprinter auf ihre Kosten kommen. Über 203 Kilometer führt das Teilstück von Santarcangelo di Romagna nach Reggio Emilia und weist keine Bergwertung auf. Zu Ende geht die Italien-Rundfahrt 2022 am 29. Mai mit einem Einzelzeitfahren in Verona.

Schlagwörter: radsport Giro d Italia

Empfehlungen

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben.

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2022 First Avenue GmbH